Kulturwerkstatt Kaufbeuren erhält Spende

Die Sparkasse Kaufbeuren fördert erneut das Projekt „JUMP” mit 4.000 Euro

Seit vielen Jahren verbindet die Kreis- und Stadtsparkasse und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit. „Gerade deshalb ist es uns in Krisenzeiten wichtig, un-sere Partner weiterhin zu unterstützen und Hilfsbereitschaft zu zeigen”, sagt Angelo Picierro, Vor-standsmitglied der Sparkasse. Auch heuer konnte der regionale Finanzdienstleister mit 4.000 Euro das Projekt „Jugend mit Perspektive” unterstützen und so die wertvolle Arbeit der Kulturwerkstatt Kaufbeuren ermöglichen. JUMP setzt auf Chancen- und Bildungsgerechtigkeit und möchte gerade jungen Menschen aus sozial schwachen Familien Perspektiven eröffnen. Thomas Garmatsch, Leiter der Kulturwerkstatt, unterstreicht: „Diese spannenden Zeiten zeigen wirklich, auf wen Verlass ist. Hier möchte ich mich recht herzlich beim Team der Sparkasse bedanken.”

V.l.n.r.: Angelo Picierro, Vorstandsmitglied der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, Simone Dopfer, in der Kulturwerkstatt zuständig für Fördermittel und Inklusion, Thomas Garmatsch, pädagogischer und künstlerischer Leiter der Kulturwerkstatt sowie Birgit Pfeifer, stellv. Vorstandsmitsglied der Sparkasse

Foto: Sparkasse

 

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Konsolidierung geht weiter

 

Frankfurt, 21. August 2020

 

Die Konsolidierung am Aktienmarkt schreitet voran. Nach dem spektakulären Einbruch infolge der weltweiten Corona-Shutdowns im März hatten die Aktienmärkte in den USA wie auch in Europa eine der schnellsten Erholungen ihrer Geschichte hingelegt. Die Aussicht auf eine wirtschaftliche Entspannung wie auch die hohe Liquiditätsbereitstellung durch die Notenbanken waren hier die treibenden Kräfte. Seit Mitte Juli herrscht nun – bis auf die weiter ansteigende amerikanische Technologiebörse Nasdaq – eine Konsolidierungsphase an den Weltbörsen, die sich auch in der vergangenen Woche fortsetzte. Unsicherheiten wie die US-Präsidentschaftswahlen oder die Entwicklung der Corona-Pandemie werden diese Konsolidierung auch in den kommenden Wochen anhalten lassen. Perspektivisch ist das Umfeld für Unternehmenswerte weiterhin gut: Die geld- und fiskalpolitischen Rahmenbedingungen bleiben erhalten und die US-Wahlen werden die Wirtschaftspolitik der USA am Ende auch nicht wirklich ändern.

 

Signale aus Konjunktur und Geldpolitik

Durch die Corona-Pandemie erlebte die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr 2020 einen schweren Wirtschaftseinbruch. Die Corona-Rezession scheint gleichwohl ihr Ende erreicht zu haben. Im dritten Quartal ist davon auszugehen, dass Deutschland wieder auf den Wachstumspfad zurückfindet. Darauf dürfte auch das ifo Geschäftsklima im August hindeuten. Bislang sind es eher die Hoffnungen an die Zukunft, die das deutsche Wirtschaftsbarometer wieder aufgerichtet haben. Die gegenwärtige Lage halten die Unternehmenslenker immer noch für sehr unbefriedigend. Spannend wird es in der kommenden Woche auch rund um die US-Gelpolitik. Auf der jährlichen Fed-Konferenz in Jackson Hole erwarten die Marktteilnehmer Aufschlüsse über die Ausrichtung der mächtigsten Notenbank der Welt in den zwanziger Jahren.

 

 

Ihre Ansprechpartner in der Deka-Gruppe:

Holger Ullrich                                                                     Joachim Kary

Telefon: +49 69 7147 7207                             +49 69 7147 2427

E-Mail: holger.ullrich@deka.de                      joachim.kary@deka.de

 

Unsere neuen Auszubildenden

So schnell vergeht die Zeit und der 01.08. steht schon wieder vor der Tür. Für uns Azubis in der Sparkasse ein wichtiges Datum, denn an diesem Tag dreht sich das Karussell eine Runde weiter und wir wechseln in das nächste Ausbildungsjahr. Gleichzeitig beginnen 10 neue Auszubildende ihren Weg in der Sparkasse Kaufbeuren.

Wir sind alle schon sehr gespannt, welche neuen Kolleginnen und Kollegen wir im Haus begrüßen dürfen und mit welchen Azubis wir in unseren aktuellen Einsatzorten zusammenarbeiten werden. Leider war es für uns aufgrund Corona nicht möglich, die Azubis bereits im Vorfeld bei der alljährlichen Kennenlernveranstaltung der Jugend- und Auszubildendenvertretung zu treffen.

Da aktuell noch Sommerferien sind, startet die Berufsschule erst im September und die Azubis können sich direkt an 5 Tagen in der Woche ins Arbeitsleben stürzen. Die ersten Tage sind immer sehr aufregend, denn alles ist neu und man lernt schnell viele unterschiedliche Tätigkeiten. Nach ein paar Tagen gehören diese dann aber schon zur Routine.

 

Chiara Wehner, 2. Ausbildungsjahr

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Gold glänzt in der Brandung

Frankfurt, 7. August 2020

In der zurückliegenden Woche überraschten die Konjunkturindikatoren mit positiven Nachrichten, wie etwa die Auftragseingangs- und Produktionsdaten der deutschen Industrie. Doch es wäre an dieser Stelle zu einfach lediglich von erfreulichen Nachrichten zu sprechen, die Nachrichtenlage ist zunehmend unterschiedlich. So wurden in der Eurozone Einbrüche des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal im mittleren einstelligen Bereich bei den baltischen Volkswirtschaften und mehr als minus 18 Prozent in Spanien gemeldet. Zudem nehmen die politischen Spannungen zwischen den USA und China erneut zu und die Corona-Infektionen rücken sowohl in Nah als auch in Fern auch bei den Investoren wieder stärker ins Bewusstsein. Gold glänzt in der von Unsicherheit geprägten Situation als Fels in der Brandung. Der Preis je Feinunze stieg über die 2.000-US-Dollar-Marke und markierte damit einen neuen Höchststand.

Wirtschaft tut sich schwer mit der Pandemie

Die in der kommenden Woche anstehenden Konjunkturdaten versprechen Spannung. Die Umfragen bei Finanzanalysten von Sentix und dem ZEW können zu Wochenbeginn die Sorgen um die zweiten Wellen der Corona-Pandemie reflektieren. Am Mittwoch steht das britische Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals zur Veröffentlichung an. Experten prognostizieren nichts Gutes. So liegen die Schätzungen bei einem gravierenden Minus von rund 20 Prozent, was auch mit dem Brexit zu tun hat. Zum Wochenschluss kommen immerhin versöhnliche Signale aus den USA seitens der Einzelhandelsumsätze und der Industrieproduktion.

 

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Mühsame Vergangenheitsbewältigung

Frankfurt, 31. Juli 2020

Auch wenn an den Börsen die Zukunft gehandelt wird, kann manchmal der Blick in den Rückspiegel schmerzlich sein. Als am Donnerstag der historische Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal mit einem Minus von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal bekannt gegeben wurde, gaben die europäischen Aktienmärkte spürbar nach. Obwohl dieser Rückgang Corona bedingt erwartet wurde, tut diese Vergangenheitsbewältigung trotzdem weh. Bei der laufenden Quartalsberichtssaison der Unternehmen werden die Erwartungen zwar tendenziell positiv übertroffen, Kursphantasie erwächst daraus kurzfristig aber kaum. Auch die weltweit anhaltend hohen Corona- Infektionszahlen tragen nicht zur Zuversicht bei.

Im Fokus: Nachrichten aus den USA

Von Ruhe oder Sommerloch kann auch in der nächsten Woche nicht die Rede sein. Neben den Unternehmensberichten stehen viele Konjunkturindikatoren auf der Agenda. Der Fokus dürfte sich am Montag auf die USA richten, wenn der ISM-Index von einer Besserung im dortigen Verarbeitenden Gewerbe künden dürfte und am Freitag ein weiterer nennenswerter Beschäftigungsaufbau die dringend notwendige Erholung am US-Arbeitsmarkt im Juli bekannt gegeben wird. Markteinflüsse können auch von der Innenpolitik der USA ausgehen, wie die schwierigen Gespräche um die konkrete Ausgestaltung des neuen Konjunkturpakets zeigen.

 

„Es sind die Kleinigkeiten im Leben, die den Tag perfekt machen.“

An einem so schönen Tag wie heute, wollten wir unseren Kolleginnen und Kollegen eine kleine Freude bereiten. Damit Sie auch bei diesen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren können, haben wir uns entschieden Ihnen eine kleine Überraschung zu geben.

Wir sind hierfür zu unserem benachbarten Eiscafé gegangen und haben unseren Kolleginnen und Kollegen einen Becher Eis mitgebracht.Wieder in unserer Abteilung angekommen, war die Freude natürlich sehr groß und das Eis hat auch super geschmeckt. 🙂

Ton Bien Ngo, 1. Lehrjahr

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Europäischer Fortschritt

Frankfurt, 24. Juli 2020

Die Kapitalmärkte standen in den vergangenen Tagen ganz unter dem Eindruck der neuesten politischen Vereinbarungen in der Europäischen Union (EU). Mit dem Wiederaufbaufonds wird zum ersten Mal eine finanziell bedeutende Aufgabe – die Erholung der europäischen Wirtschaft nach der Corona-Krise – gemeinschaftlich angegangen. Das bietet Chancen, wenn denn eine gestärkte Wirtschaft auch den europäischen Zusammenhalt fördert. Dem stehen jedoch Risiken gegenüber, sollten eine schlechte Verwaltung der Mittel und fehlende Reformbereitschaft das gigantische Projekt verpuffen lassen. An den Finanzmärkten wird die Einigung der europäischen Staats- und Regierungschefs als ein mächtiges Signal für die Weiterentwicklung der EU begriffen. Deutlich wurde dies unter anderem durch die Aufwertung des Euros, aber auch anhand der gestiegenen Preise von Anleihen der Peripheriestaaten. Zudem profitierten die Aktienmärkte. Der Dax hielt sich größtenteils über der Marke von 13.000 Punkten. Erst zum Wochenende schwächelte das deutsche Börsenbarometer vor dem Hintergrund weiter ansteigender Infektionszahlen in den USA.

Erholung geht weiter

Zwar fallen die Unternehmensberichte über das abgelaufene zweite Quartal zufriedenstellend aus und auch die Wirtschaftsindikatoren zeigen weiterhin nach oben. Trotzdem gibt es Risse in diesem Erholungsbild. So wurden in vielen Branchen erst 20 bis 30 Prozent der coronabedingten Einbrüche wieder aufgeholt. Viele Unternehmen müssen deutliche Kostensenkungen angehen. In der kommenden Woche werden die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal noch einmal die Tiefe des Corona-Einbruchs verdeutlichen. Das ifo-Geschäftsklima sollte jedoch weiterhin positiv ausfallen, da die Erholung weitergeht. Die Inflation ist weiterhin auf dem Rückzug: Dank der Mehrwertsteuersenkung geht die Teuerung auf nur noch etwa ein halbes Prozent zurück.

Ihre Ansprechpartner in der Deka-Gruppe:

                 Holger Ullrich                                                          Steffie Müller

Telefon: +49 69 7147 7207                                                   +49 69 7147 2571

E-Mail: holger.ullrich@deka.de                                          steffie.mueller@deka.de

 

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Hoffnungen auf Impfstoff

Frankfurt, 17. Juli 2020

Die Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das CoV-SARS-2- Virus waren das beherrschende Thema an der Börse in der vergangenen Woche. Die guten Nachrichten bestärkten die Börsianer in ihren Erwartungen auf einen langfristigen Wirtschaftsaufschwung ab dem kommenden Jahr. Hinter diesem Vertrauen in die Zukunft verblassten zahlreiche negative Meldungen. So deuteten die Quartalsberichte großer US-Banken auf einen hohen Abschreibungsbedarf aus Kreditausfällen durch die Corona-Krise hin. Das Verhältnis zwischen den USA und China verschlechterte sich auch durch die politische Behandlung Hong Kongs. Und auch die aktuellen Daten zur wirtschaftlichen Erholung gaben keinen Anlass zu Euphorie. Es ist gut möglich, dass diese Themen in den kommenden Monaten die gute Kapitalmarktentwicklung wieder etwas eintrüben.

Stimmungstests

Gemessen an der Entwicklung des deutschen Einzelhandelsumsatzes ist die Konsumwelt wieder in Ordnung: Der Corona-Kollaps wurde im Mai nicht nur ausgeglichen, sondern es wurde noch einiges obendrauf gelegt. Möglicherweise handelte es sich hierbei um einen Nachholeffekt. Einschränkungen wie die Maskenpflicht oder die Abstandsregeln, aber auch eine steigende Arbeitslosenquote und schwächere Lohanstiege, sollten sich mittelfristig wieder dämpfend auf die Konsumlaune auswirken. Aufschluss darüber wird das GfK-Konsumklima in der kommenden Woche geben. Es ist für den Juli der dritte Anstieg in Folge und damit die Bestätigung des Aufwärtstrends zu erwarten. Die Stimmung der Unternehmen dagegen ist unklar. Die Erwartungen dürften sich weiter nach oben bewegen, aber es darf nicht übersehen werden, dass die erreichten Werte immer noch eine sehr schwache konjunkturelle Dynamik anzeigen.

 

Endlich wieder Berufsschule!

Diese Woche hatten nun endlich auch wir, das erste Ausbildungsjahr, wieder unseren ersten Schultag. Aufgrund von COVID-19 hatten wir zwischenzeitlich ausschließlich per Videokonferenz Unterricht und haben in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Lernstoff in das Online-Portal der Berufsschule eingestellt bekommen. Nach dieser langen Zeit war es daher für uns alle sehr ungewohnt, wieder nach Marktoberdorf in die Berufsschule zu kommen. Aktuell haben wir bis zu den Sommerferien nur einen statt zwei Tage in der Woche Unterricht, sodass wir nur die Hälfte der Klasse waren. Natürlich muss sowohl im Klassenzimmer als auch in den Pausen der Sicherheitsabstand eingehalten werden. Zum Glück hatten wir schönes Wetter, sodass wir unsere Pause im Freien genießen konnten. Während des Schulunterrichts dürfen wir dann auch unseren Mund-Nasenschutz abnehmen, was das Lernen wesentlich angenehmer macht. Hoffentlich ist bis nach den Sommerferien wieder alles etwas „normaler“.

Milana Dobryanskiy, 1. Ausbildungsjahr

 

Gesangstraining von Zuhause aus

Ü60-Chor Kaufbeuren kauft Stimmbildungs-Heft für Mitglieder

Auch der Kaufbeurer Ü60-Chor ist von den Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen. Fanden

sich die rund 30 Mitglieder sonst regelmäßig einmal die Woche zur gemeinsamen Chorprobe

zusammen, so beschränkte sich das Gesangstraining zuletzt auf die eigenen vier Wände. Damit die

Sängerinnen und Sänger auch weiterhin an ihrer Stimmbildung arbeiten konnten, stellte Chorleiter

Albin Wirbel für alle Mitglieder und deren Familien kurzerhand 50 Bücher für den „Stimmerfolg“ zur

Verfügung. Das Buch bietet Tipps und Tricks für eigenständiges Gesangtraining und Atemübungen.

Die Anschaffung wurde von der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren mit einer Spende über 100

Euro unterstützt.

vlnr.: Chorleiter Albin Wirbel, Chormitglied Wilhelm Kunstin und Michael Sambeth, Leiter Marketing der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren

Foto: Sparkasse