Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Europäische Zentralbank liefert

Frankfurt, 13. September 2019

Nachdem sich das britische Parlament zu Beginn dieser Woche theatralisch in die Zwangspause verabschiedet hatte, bekam die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrem Zinsentscheid am Donnerstag die ungeteilte Aufmerksamkeit der Märkte – und sie lieferte. Der ohnehin schon negative Einlagensatz wurde um weitere zehn Basispunkte auf -0,5 Prozent gesenkt.
Um die Banken zu entlasten, wird ab Ende Oktober eine Staffelung des Einlagensatzes eingeführt. Zudem kauft die EZB ab November wieder Anleihen, und zwar zeitlich unbegrenzt. Die EZB blieb sich bei der Begründung der zusätzlichen geldpolitischen Maßnahmen treu und verwies vor allem auf den schwachen Wachstums- und Inflationsausblick für die Eurozone. Die Aktienmärkte haben das Maßnahmenpaket mit Kursgewinnen quittiert, die Rentenmärkte hatten sich allerdings wohl mehr erhofft – die 10-jährigen Bundrenditen stiegen spürbar an.

Nun ist die US-Notenbank am Zug

In der kommenden Woche wird die US-Notenbank (Fed) nahtlos an die Zinssenkung in Europa anknüpfen. Wir erwarten, dass sie am Mittwoch das Leitzinsintervall um 25 Basispunkte auf 1,75 Prozent bis 2,00 Prozent senken und diese Maßnahme als weiteren Versicherungsschritt insbesondere gegenüber globalen Wachstumsrisiken begründen wird. Im Schatten des Fed-Zinsentscheids werden nächste Woche die Daten zur Stimmung der Finanzmarktanalysten in Deutschland (ZEW-Konjunkturerwartungen) und die chinesische Industrieproduktion wohl etwas in den Hintergrund rücken.
Im Brexit-Drama gibt es zwar keine angekündigten Termine, mit neuen Wendungen kann jedoch jederzeit gerechnet werden.

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Das Glas ist halbvoll

 

Frankfurt, 6. September 2019

Die Wahrnehmung an den Finanzmärkten sah das Glas halb gefüllt und erneut eben nicht halb geleert. Die Italiener haben eine neue Regierung, im Brexit-Epos wurde der Durchmarsch von Regierungschef Johnson eingebremst und zwischen den Handelsstreithähnen USA und China herrschte relative Ruhe. So steigt der Deutsche Aktienindex wieder einmal über 12.000 Punkte und auch an den Anleihemärkten stellte sich ein etwas höheres Renditeniveau ein. 30jährige Bundesanleihen rückten von unten an die Nulllinie heran. Für Deutschland wurde abermals ernüchternde Konjunkturdaten gemeldet. Indes zeigen Daten für die Eurozone sowie insbesondere für die USA, dass sich global betrachten kein freier Fall der wirtschaftlichen Aktivität abzeichnet. Das reichte in dieser Woche für eine hinreichend freundliche Stimmung an den Börsen.

Die EZB will und soll es richten

Anfang der kommenden Woche richten sich die Blicke abermals nach London. Rasch vor der Zwangspause im Parlament soll noch ein Gesetz zur Vermeidung eines No-Deal-Brexits am 31. Oktober verabschiedet werden. Dann aber rückt die Europäische Zentralbank in den Fokus: Die Erwartungen in Bezug auf eine weitere Runde der geldpolitischen Lockerung sind enorm. Die Kombination von Instrumenten (Senkung des Einlagensatzes bis hin zu erneuten Wertpapierkäufen) ist aber noch offen. Diese erwartete Stimulierung läuft interessanten Konjunkturdaten aus China (Außenhandel) und den USA (Preise und Einzelhandel) in der anstehenden Börsenwoche eindeutig den Rang ab.

 

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Wieder etwas Zuversicht

Frankfurt, 30. August 2019

Aufatmen an den Kapitalmärkten: endlich mal wieder eine Woche ohne neue Hiobsbotschaften. Zwar ist die Stimmung in den deutschen Unternehmen abgekühlt, aber sie befindet sich nicht im freien Fall. Das bestätigten der ifo-Geschäftsklimaindex und die Zahlen zum europäischen Wirtschaftsvertrauen. Selbst die Handelsgespräche zwischen den USA und China sollen wieder aufgenommen werden. Grund genug für die Börsianer, wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft zu blicken. Dagegen kann am Anleihemarkt von Zuversicht nicht die Rede sein. Immer noch bewegen sich die Renditen für deutsche Staatsanleihen tief im Minus. Dies könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass die Finanzmärkte ihren Glauben an die Wirksamkeit immer neuer Maßnahmen der Europäischen Zentralbank verloren haben.

 

Brexit oder nicht Brexit

Das britische Parlament, das mehrheitlich gegen einen ‚No-Deal-Brexit‘ ist, steht in dieser ersten Sitzungswoche nach der Sommerpause unter enormem Handlungsdruck. Um einen ‚No-Deal-Brexit‘ am 31. Oktober zu verhindern, müsste entweder eine von allen Seiten akzeptierte Vereinbarung vorliegen, was wenig realistisch erscheint, oder aber die Europäische Union um einen weiteren Brexit-Aufschub gebeten werden. Konjunkturdaten kommen aus Deutschland mit der Industrieproduktion für den Juli. In den USA kann der Arbeitsmarktbericht Aufschluss darüber geben, ob die weltweit zu verzeichnende Wirtschaftsschwäche auch in der US-Wirtschaft angekommen ist.

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Flacher Konjunkturverlauf

Frankfurt, 23. August 2019

Wenigstens befindet sich die Konjunktur nicht im freien Fall: Zwar weisen die neuesten Stimmungssignale aus der deutschen Industrie weiterhin auf eine Eintrübung der globalen Nachfrage nach Industriegütern hin, aber die Situation ist nicht vergleichbar zur Lage bei der Finanzkrise vor zehn Jahren. Wohl bleibt die Konjunkturbewegung in Deutschland weiterhin sehr flach, aber es mehren sich die Anzeichen, dass die rückläufigen Erwartungen in diesem Jahr langsam einen Boden finden. Die Börsen quittierten dies mit Erleichterung, wenngleich die düsteren Wolken noch nicht vertrieben sind. Alle Augen bleiben auf die Notenbanken gerichtet. Die Geldpolitik war allerdings in den vergangenen Wochen so mit Zinssenkungserwartungen überfrachtet, dass geringere Enttäuschungen wohl nicht vermieden werden können. Dies könnte zwischenzeitlich auch den Nährboden für einen zaghaften Anstieg von Anleiherenditen bieten.

 

Bodenbildung erwartet – ifo-Geschäftsklimaindex gibt Aufschluss Ob zumindest teilweise Entwarnung für die deutsche Konjunktur gegeben werden kann, werden die neuesten Zahlen des ifo-Geschäftsklimaindex in der kommenden Woche zeigen. Nach dem deutlichen Rückgang der vergangenen Monate wäre eine Bodenbildung der Erwartungen in der deutschen Industrie schon eine positive Nachricht. Nicht viel Neues dagegen wird es von der Inflation in Europa geben. Die Augustrate für die europäischen Verbraucherpreise könnte sogar wieder unter die EinProzent-Marke fallen und damit die Europäische Zentralbank in ihren geldpolitischen Lockerungsplänen bestärken. Damit würde das niedrige Zinsniveau weiter fest einbetoniert.

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Missmutige Börsen

Frankfurt, 16. August 2019

Die Stimmung an der Börse war schlecht, der Deutsche Aktienindex DAX gab spürbar nach. Hierzulande wurden Rezessionssorgen genährt, nachdem das Statistische Bundesamt einen marginalen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal um 0,1 Prozent bekannt gegeben hatte. Alles in allem konnten sich die Aktienmärkte aber besser behaupten, als es hätte laufen können. Denn zu den bekannten Risiken Handelsstreit und Brexit droht auch noch Ungemach in Argentinien. Hinzu kommt, dass Neuwahlen in Italien vor der Tür stehen. Die Notenbanken sollen es richten und mit Zinssenkungen den Aktienmärkten Halt geben. Dies hat indes immense Auswirkungen an den Staatsanleihenmärkten: Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen liegt bei minus 0,7 Prozent und tut nicht nur bei genauerer Betrachtung in den Augen weh. Der Preis für Sicherheit ist damit auf Rekordhoch. Dass die hundertjährige österreichische

Staatsanleihe bei gerade einmal 0,6 Prozent rentiert, ist ein kaum fassbarer Hingucker.

 

Bunter Informationsstrauß

Ein bunter Strauß von Informationen wird in der anstehenden Woche für die Finanzmärkte zu verarbeiten sein. Am Dienstag könnte es in Italien zum Misstrauensantrag gegen die Regierungskoalition kommen. Das würde den

Boden für erfolgreiche Neuwahlen im Sinne des rechtspopulistischen Lega-Chefs Salvini bereiten. Die Einkaufsmanagerindizes geben am Donnerstag Aufschluss über die konjunkturellen Bremsspuren der geopolitischen Risiken. Ab Donnerstag blicken die Marktteilnehmer zum jährlichen Treffen von Notenbankern in Jackson Hole in die USA. Dort werden Herausforderungen und Vorgehensweisen für die Geldpolitik diskutiert.

 

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Pause in der Abwärtsbewegung

Frankfurt, 9. August 2019

Bis in die zweite Juli-Hälfte hinein überwog der positive Einfluss der Geldpolitik mit ihren immer niedrigeren Zinsen auf die Aktienmärkte. Nun brechen sich mit den Ängsten um die Konjunktur die negativen Einflüsse Bahn. Die deutsche Konjunktur könnte noch in diesem Jahr eine leichte Rezession erleben, die europäische Wirtschaft läuft ebenfalls schwächer als erwartet. Dahinter steckt die verbreitete Verunsicherung über die Zukunft des Welthandels, was auch den Rückgang der Aktienkurse in den vergangenen Wochen erklärt. Selbst wenn sich die Kurse zum Ende dieser Woche wieder etwas stabilisierten, wird die Verunsicherung auch die kommende Zeit bestimmen. Spiegelbildlich stiegen die Anleihekurse in ungeahnte Höhen. Das bedeutet, dass Marktteilnehmer mit noch niedrigeren Notenbankzinsen rechnen – und dies für einen langen Zeitraum.

 

Deutsche Konjunkturzahlen im MiIttelpunkt

Die trübe Verfassung der deutschen Konjunktur wird in der kommenden Woche durch die Veröffentlichung einer rückläufigen BIP-Entwicklung im zweiten Quartal untermauert werden. Die Stunde der Wahrheit schlägt dann in drei Monaten. Sollte dann auch noch das dritte Quartal negativ ausfallen, ist die deutsche Wirtschaft in eine Rezession gerutscht. Hinweise auf die konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten gibt die ZEW-Konjunkturumfrage. Alles andere als ein weiterer Rückgang wäre allerdings vor dem Hintergrund der tristen Lage in der Industrie eine Überraschung.

 

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Zinsen sinken weiter

Frankfurt, 2. August 2019

Nach der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich nun auch die USNotenbank (Fed) in Richtung einer lockereren Geldpolitik bewegt. Im Gegensatz zur bloßen Ankündigung hat die Fed auch schon gehandelt und den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Die Fed schätzt zwar die Konjunktur in den USA als gar nicht so schlecht ein, sieht jedoch Gefahren der Abschwächung. Dem will sie mit einem frühen Zinsschritt entgegentreten. Die Aktienmärkte hatten bereits mit dieser Maßnahme gerechnet, jedoch fragen sich die Marktteilnehmer, wie stark denn angesichts von Handelsstreit und Problemen in der chinesischen Wirtschaft eine Eintrübung der US-Konjunktur ausfallen könnte. Auch in Europa wartet man auf bessere Konjunkturzahlen, bevor sich der Rückenwind der EZB für die Börse auch tatsächlich in höheren Kursen umsetzt. An den Anleihemärkten notieren mittlerweile fast alle deutschen Staatsanleihen zu negativen Renditen.

 

Abkühlung der Wirtschaft

Die kommenden Handelstage werden kaum von Konjunkturdaten beeinträchtigt. Am spannendsten sind noch die neuen Produktionszahlen aus Deutschland. Hier leiden die Unternehmen unter einem Rückgang der globalen Nachfrage nach Investitionsgütern. Zwar ist die Auslastung der Volkswirtschaft immer noch hoch, dies sagt allerdings mehr darüber aus, wie außerordentlich stark die weltweite Nachfrage in den vergangenen Jahren gewesen ist. Eine Abkühlung ist da eher als Normalisierung anzusehen. Je stärker jedoch die US-Regierung mit dem Zollschwert fuchtelt, desto schwieriger wird es für die Börsianer, Lichtblicke einer Stabilisierung zu finden.

 

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Die digitale Welt des Bankings – Erfahrungen

Nutzen Sie die Chance…! Die Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren verlängert wegen der intensi-ven und tollen Nachfrage das Angebot, in der Sparkassenpassage in der REDBOX die digitale Welt des Bankings hautnah zu erleben. Die digitale Geschäftsstelle ist nun noch bis zum 2. August (10-17 Uhr) und von 12.8-16.8 für die Besucher täglich von 9-13 Uhr geöffnet.

Seit 7. Juni sind die Auszubildenden der Kreis- und Stadtsparkasse mit ihrem Projektteam in die RED BOX eingezogen und erklären die Welt des digitalen Bankings.

Die vergangenen Wochen haben dem Team gezeigt, dass es diese Form von Digitaler Ge-schäftsstelle noch nie bei einer Bank in der Umgebung gegeben hat. Trotz aller Aktualität der Digitalisierung und Präsenz in den Medien sind die digitalen Coaches in der REDBOX mit vielen Themen zum Online-Banking sehr stark nachgefragt.

„Ich war überrascht mit welchem großen Interesse und welcher Offenheit die Menschen auf uns zugehen und fragen,“ sagt Marc Abholz, Projektleiter der RED BOX. „Die Themen sind ganz unterschiedlich. Manche stecken ganz aktuell im Umstellungsprozess zum Online-Banking drin und kennen sich detailliert aus. Andere haben bisher noch keinen Kontakt damit und manchmal auch Vorurteile. Da können wir vieles richtig stellen.“

„Welche Änderung muss ich bei meinem Girokonto durch das Online-Banking erwarten“?
„Kann jeder das Online-Banking der Sparkasse Kaufbeuren nutzen?“
„Ist das Online-Banking sicher, obwohl ich es nur über zwei Apps nutze?“
„Wer hilft mir bei Fragen rund um das Thema Online-Banking?“
„Habe ich dann immer noch persönliche Ansprechpartner am Service?“
„Gibt es die ganzen Angebote des Online-Bankings wie z.B. den elektronischen Safe für mei-ne Dokumente wirklich kostenlos?“

In den ersten 3 Wochen konnte das Team um Herrn Abholz weit über 600 interessierten Kunden und Nichtkunden aktiv weiterhelfen, informieren und digitale Tipps geben.

Gut angekommen ist auch die Idee, dass sich das RED BOX-Team Unterstützung bei den Kol-legen in der Sparkasse geholt hat. Ob Sachbearbeiter, Bereichsleiter oder Kundenberater, viele Mitarbeiter sind in der RED BOX abwechselnd als Digitale Berater mit dabei. „Das hat ganz tolle Effekte für unser Projekt. Die Kollegen werden alle digital fit gemacht und es macht unheimlich Spaß, mit vielen unterschiedlichen Zusammensetzungen zu arbeiten. Da können wir alle von einander profitieren,“ freut sich das Projektteam.

Und was ist in der RED BOX am gefragtesten?
„Das lässt sich gar nicht so ganz genau sagen“, meint Nico Wagner vom RED BOX Team. „Die VR-Brille zur virtuellen Immobilienbesichtigung ist sehr beliebt. Die Möglichkeit, so einfach unterschiedliche Einrichtungsstile und verschiedene Ansichten der Häuser zu gene-rieren überrascht viele. Aber auch die Nutzungsvielfalt der Apps wird immer wieder nachge-fragt. Ob Kwitt oder e-Safe. Wir zeigen den Menschen gerne wie einfach das geht.“

Die Sparkassen-App ist deutschlandweit die beliebteste Finanz-App und Testsieger bei Stif-tung Warentest – das wissen viele Kunden nicht. „Gerade, wenn es um Bedienungsfreund-lichkeit und Sicherheit geht, können wir damit gut argumentieren,“ freut sich Lisa Boch aus dem Team. „Ich hatte sehr viele, sehr gute Gespräche hier in der RED BOX. Es ist schön, den Menschen weiterzuhelfen und ihre Fragen gut beantworten zu können.“

Das Team hat in der 7-wöchigen Phase der Umsetzung immer noch alle Hände voll zu tun.

„Wir wollen immer wieder neue Hingucker schaffen in der RED BOX:
So wie unser digitales Spendenterminal, an dem jeder für einen guten Zweck 1 € spenden kann und gleichzeitig die Kontaktlosfunktion auf seiner EC-Karte testen kann. Dieser Termi-nal ist noch bis zum 30. Juli in der digitalen Geschäftsstelle.

„Ein weiteres Highlight ist für nächste Woche geplant: Für den 25. Juli konnten wir von 17-18 Uhr einige Spieler des ESVK für eine Autogrammstunde in der REDBOX gewinnen“, berichtet Michael Sambeth, der die Azubis in der Projektsteuerung unterstützt. Die Spieler Alex Thiel, Daniel Oppolzer, Florian Thomas und Jonas Wolter werden für die Fans vor Ort sein und Fra-gen beantworten.

Und dann ist am 31.7. Schluss mit der RED BOX?

„Wir haben uns dazu entschieden, die REDBOX bis zum 2. August verlängern und in der Wo-che vom 12.-16. August die REDBOX von 9-13 Uhr zu öffnen. Die Nachfrage ist groß und un-sere Motivation hier weiter zu machen auch.“ so das Projektteam.

Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Sorglosigkeit

Frankfurt, 12. Juli 2019

Die Geldpolitik wird es schon richten, irgendwie und auf jeden Fall. Zumindest US-Börsen feierten sich in dieser Woche, was sich am Aktienindexverlauf des S&P500 ablesen lässt. Das Börsenbarometer stieg über 3.000 und der Dow Jones-Index kletterte über die Marke von 27.000 Punkten. Zinssenkungserwartungen an die US-Notenbank begründet diese mit der Verunsicherung um die Weltkonjunktur vor allem aus den Handelsstreitigkeiten. Scheinbar macht sich Sorglosigkeit an den Märkten breit, der die Aktienmärkte trägt und Zinsaufschläge an Anleihemärkten drückt. Risiko wurde in den letzten Tagen gesucht: Die Emission der 50jährigen italienischen Staatsanleihe war bei einer Rendite von lediglich 2,84 Prozent vielfach überzeichnet. Immerhin, Produktionsdaten aus der Eurozone sowie Inflations- und Arbeitsmarktindikatoren aus den USA fielen ordentlich aus. Kein Grund zur Sorge um einen freien Fall der Konjunktur.

Blick ‚gen Osten: Wie geht ’s China?

Gleich am Montag werden wir erfahren, wie stark die chinesische Volkswirtschaft im zweiten Quartal gewachsen ist. Es sollte ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von mehr als 6 Prozent gemeldet werden. Ein solides Resultat, das trotz aller Unsicherheiten im Handelskonflikt mit den USA wahrscheinlich ist. Zumindest wird dort wieder miteinander verhandelt. Zur Wochenmitte erfahren wir dann, wie es um die amerikanische Industrie und den Einzelhandel bestellt ist. Den US-Daten kommt im Hinblick auf die Zinssenkungsphantasien eine hohe Bedeutung zu. Nicht zu vergessen ist, dass die Berichtssaison in den USA in der kommenden Woche startet.

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Sparkasse Kaufbeuren verteilt Fahrradsattelbezüge

Pressemitteilung
05.07.2019

Wer am Donnerstag in Kaufbeuren, Neugablonz oder Buchloe mit dem Fahrrad unterwegs war, ist vielleicht den Sparkassen-Auszubildenden begegnet. Die Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren stattete alle Fahrräder mit Sparkassen-Sattelbezügen aus, denn wir lassen Sie nicht im Regen stehen. Ihr Fahrrad war nicht dabei? Fragen Sie einfach in unseren Geschäftsstellen. Solange der Vorrat reicht.