Aktienkurse erhalten ersten Dämpfer

Frankfurt, 20. Januar 2023

 

Für die deutschen Aktien war es der beste Jahresstart seitdem es den DAX gibt. Da war es keine Überraschung, dass in der dritten Handelswoche auch mal ein erster Dämpfer einsetzte. Zum einen enttäuschten einige Wirtschaftsdaten aus den USA die Erwartungen. Wichtiger ist aber wahrscheinlich, dass die meisten Investoren zum Jahresbeginn unterinvestiert waren und inzwischen ihre Positionierung nachgezogen haben. Trotzdem stellen sich die Bedingungen für die Aktienmärkte weiterhin besser da als noch zum Jahresende 2022.

In Deutschland machte etwa das ZEW-Wirtschaftsbarometer einen großen Satz nach oben. Zusätzlich keimen mehr und mehr Hoffnungen auf, dass insbesondere die US-Notenbank ihre Leitzinsen bereits in der zweiten Jahreshälfte schon wieder senken könnten. Zwar wird es kein Zurück in die Zeit mit Null- und Negativzinsen geben, aber ein Teil des enormen Zinsanstiegs aus dem vergangenen Jahr könnte 2023 wieder zurückgenommen werden.

Standhaft bei niedrigen Zinsen blieb in der zurückliegenden Woche auch die Notenbank in Japan. Bei der jüngsten Sitzung sendete sie noch keine Signale für einen Wechsel in ihrer jahrelangen Anti-Deflationspolitik. Und das, obwohl die weltweite Inflationswelle auch nach Japan geschwappt ist. Die Märkte zeigten sich enttäuscht, der Yen wertete wieder ab. Nicht nur in Japan wird die die Geldpolitik in diesem Jahr zum Schlüssel für die Entwicklung an den Finanzmärkten. Dies ist angesichts der Bedeutung der Notenbanken als den einzigen Produzenten der gesetzlichen Zahlungsmittel zwar regelmäßig der Fall. Angesichts der anhaltenden Dynamik im makroökonomischen System sind die Entscheidungen der Notenbanken allerdings noch schwieriger vorherzusehen als sonst.

 

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Höhenflug

Frankfurt, 13. Januar 2023

 

Aus dem freundlichen Jahresstart an den Aktienmärkten ist ein Höhenflug geworden. Der Dax nahm die Marke von 15.000 Punkten und spielte damit sogar die US-Aktienmärkte aus. Eine Reihe von Gründen ist dafür verantwortlich, dass sich das Bild doch deutlich aufhellt. Weltweit ist die Konjunktur kräftiger unterwegs als dies im vergangenen Jahr prognostiziert worden war. In Europa hilft die milde Witterung, in China geht trotz der landesweiten großen Infektionswelle die Produktion weiter und die US-Wirtschaft trotzt den bisherigen Zinserhöhungen ihrer Notenbank.

In Deutschland erweisen sich die Konsumenten erstaunlich robust. Aus einem anfänglich zögerlichen Weihnachtsgeschäft wurde am Ende ein lebhaftes Verkaufsgeschehen. Zwar ist die Kaufkraft der Einkommen im vergangenen Jahr durch die Inflation im Durchschnitt um knapp 8 Prozent geschrumpft. Die vielen Gegenmaßnahmen der Bundesregierung haben jedoch dazu geführt, dass dieser Kaufkraftrückgang zumindest halbiert wurde. Dazu kommt, dass die Deutschen keine Angst vor einem Arbeitsplatzverlust haben. Angesichts des Mangels an Arbeitskräften ist der Weg zu einem neuen Job nicht weit.

Der Höhenflug im Dax wird sicherlich in den kommenden Monaten auch mal wieder unterbrochen werden. Viele Anleger springen jetzt erst auf den fahrenden Zug auf, das kann zu Übertreibungen führen. Dazu kommt, dass die kommenden Inflationszahlen aus Deutschland noch einmal trübe ausschauen, weil die Hilfen für die Abschlagszahlungen aus dem Dezember im Januar nicht wiederholt wurden. Auch die anstehenden Quartalsberichte aus den Unternehmen können zeigen, dass die Überwälzung der Kostensteigerungen nicht mehr ganz so einfach gelingen könnte. Es bleibt aber dabei, dass der Pessimismus des vergangenen Jahres sich allmählich auflöst.

 

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Milder Jahresausklang

Frankfurt, 30. Dezember 2022

 

Die letzte Handelswoche 2022 verlief erwartungsgemäß ruhig. Der DAX notierte in einer relativ engen Handelsspanne um 14.000 Punkte. Die Orderbücher sind quasi geschlossen und die Finanzmarktteilnehmer haben auch kaum neue Informationen erhalten. Einen Blick auf den Häusermarkt in den USA lohnte sich dennoch. Denn dort zeigen sich die Bremsspuren der starken Zinserhöhungen am deutlichsten. Die zwei veröffentlichten Hauspreisindikatoren zeigten sich immerhin etwas besser als erwartet und passten zu dem milden Jahresausklang an den Märkten.

Milde Temperaturen in Deutschland und Europa wirken sich günstig auf die Energieversorgung aus. Der Füllstand der Gasspeicher hat sich hierzulande sogar wieder leicht erhöht. Das Risiko einer Gasmangellage verringert sich also. Tatsächlich sind die meteorologischen Bedingungen im Winterhalbjahr bedeutsam für die konjunkturelle Entwicklung hinsichtlich der Preise und Verfügbarkeit von Energie.

Wenn das Kapitalmarktjahr 2022 vielerorts mit einem Feuerwerk verbschiedet worden ist, kann das neue Handelsjahr durchaus befrei starten. Es gilt dann, die am Silvester-Samstag veröffentlichten schwächeren Einkaufsmanagerindizes in China zu verarbeiten. Überraschend hat die Regierung Anfang Dezember fast alle Corona-Beschränkungen abgeschafft. Die mittelfristigen Wachstumsperspektiven hellen sich damit auf, doch zunächst führen schnell steigende Infektionszahlen zu Arbeitsausfällen und Angst vor Ansteckung. Spätestens zum Schluss der ersten Handelswoche stehen die Notenbanken wieder im Blickpunkt: Die Verbraucherpreise in Euroland und der US-Arbeitsmarktbericht werden Hinweise liefern können, wie es um weitere Leitzinserhöhungen bestellt ist. Das neue Jahr startet mit voller Wucht und wird den milden Jahresausklang schnell vergessen lassen. Es kommt wieder Bewegung in die Märkte, denn der Kampf der Notenbanken gegen die hohen Inflationsraten geht weiter.

 

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Freundlicher Start

Frankfurt, 06. Januar 2023

 

Das neue Aktienmarktjahr ist freundlich gestartet, der Dax stieg innerhalb der ersten Börsenwoche um gut drei Prozent an. Leider leiden alle Börsenregeln, die aus den ersten Handelstagen des Jahres Aussagen für das gesamte Jahr treffen, unter dem Schicksal, das für die meisten saisonalen Börsenregeln gilt: Sie stimmen nicht. Es mag sein, dass die Stimmung noch eine Weile lang freundlich bleibt, denn die europäischen Inflationsdaten für den Dezember boten eine positive Überraschung. Viele Marktteilnehmer setzen darauf, dass die Notenbanken bei sinkenden Inflationsraten die Zinsen nicht mehr sehr stark erhöhen, sondern sie im Gegenteil bald wieder senken werden. Dies könnte sich jedoch als Milchmädchenrechnung erweisen. Die Gaspreisbremse hat der Inflation in Deutschland erst mal nur ein Zwischentief beschert. Im Januar wird es zunächst wieder nach oben gehen, bevor die Inflationsraten dann ab März deutlich fallen werden. Mehr und mehr geht es aber nicht mehr darum, ob die Inflationsrate überhaupt wieder sinkt, sondern wie stark sie zurückgeht. Die Notenbanken diesseits und jenseits des Atlantiks haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass mit wieder niedrigeren Inflationszahlen nicht sogleich wieder zur Tagesordnung von Nullzinsen übergegangen werden kann. Denn es reicht nicht, dass die Inflation wieder einstellig wird. Solange das Ziel von zwei Prozent Preissteigerung nicht absehbar erreicht ist, werden die Zentralbanken zurückhaltend bleiben beim Lockern der geldpolitischen Zügel. Mittelfristig sind die Ausgangsbedingungen für die Aktienmärkte trotzdem nicht schlecht: Selbst nach den Zinserhöhungen bleibt das Zinsumfeld moderat. Rückläufige Inflationsraten und eine moderate Konjunkturerholung bilden den Stoff, aus dem eine Kurserholung gemacht ist, wenngleich auch unter größeren Schwankungen.

In der zweiten Handelswoche des neuen Jahres stehen Daten aus Deutschland im Vordergrund. Die Produktion im deutschen produzierenden Gewerbe dürfte im November geringfügig zugelegt haben. Das ist eine sensationell gute Nachricht angesichts der derzeitigen enormen Belastungen. Die deutsche Volkswirtschaft schlägt sich bislang erstaunlich wacker. Ende der Woche werden dann die Wachstumszahlen für das vierte Quartal gemeldet. Hier zeigt sich, ob die Energiekrise tatsächlich zu einem Einbruch in Deutschland geführt hat, oder ob die Rezession gar abgesagt werden muss. Einen weiteren Impuls könnten die Finanzmärkte durch die Inflationszahlen aus den USA erhalten: Eine Inflationsenttäuschung kann die Börsenerholung schnell wieder unterbrechen.

 

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Vorweihnachtliche Überraschung aus Japan

Frankfurt, 23. Dezember 2022

 

Die großen westlichen Notenbanken hatten ihre Weihnachtsgrüße mit Zinserhöhungen bereits Mitte Dezember gesendet und damit den Finanzmärkten neue Orientierung gegeben. Da zum Jahresende die Handelsbücher quasi zugeklappt werden, hätte man von einer ruhigeren Woche an den Märkten ausgehen dürfen. Der zurückliegende Wochenstart passte dazu mit einem erwartungsgemäß höheren ifo Geschäftslimaindex. Die Stimmung der deutschen Unternehmen hat sich im Dezember sowohl bezüglich der Lagebeurteilung als auch bei den Geschäftserwartungen verbessert. Das ifo Geschäftsklima deutet zwar immer noch auf einen Rezessionsbeginn in Deutschland im vierten Quartal 2022 hin, diese könnte jedoch etwas geringer ausfallen als bislang befürchtet.

 

Am Dienstag geschah jedoch Unerwartetes, und zwar in Japan: Die dortige Zentralbank gab bekannt, dass auch sie ihren geldpolitischen Kurs (zaghaft) straffen wird. Nach Jahren der bedingungslosen monetären Expansion durch die Bank of Japan (BoJ) war frühestens im April 2023 mit dem Personalwechsel an der Notenbankspitze mit einem Kurswechsel gerechnet worden. Nun aber sorgte für weltweites Aufsehen, dass die BoJ das Renditeziel für 10-jährige Staatsanleihen von etwa 0,25 Prozent auf etwa 0,50 Prozent anhob. Dies ist keine Leitzinserhöhung und doch ließ es nicht nur in Japan, sondern auch in Europa und den USA die Kapitalmarktrenditen deutlich ansteigen. Die Aktienmärkte mussten kurzzeitig durchatmen. In besonderem Maße reagierten die Devisenmärkte: Der japanische Yen legte mehr als 4 Prozent gegenüber dem US‑Dollar zu. Dies war der höchste Tagesgewinn seit 1998, allerdings hatte der Yen in den vergangenen zwei Jahren auch bis zu 50 Prozent im Kurs verloren.

 

Offenkundig bleiben die Notenbanken mit ihrer Inflationsbekämpfung das grundsätzlich marktbestimmende Thema. Neue und gewichtige Informationen stehen für die letzte Woche des Jahres nicht mehr im Kalender. So könnte es eine ruhigere und besinnlichere Börsenwoche mit verhaltener Vorfreude auf ein besseres Kapitalmarktjahr 2023 werden.

 

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Sparkasse Kaufbeuren lädt zur Eisdisco in die S-Arena Buchloe

ESVB und Sparkasse starten mit einem sportlichen Highlight in das neue Jahr

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen, beginnt die Hauptsaison des Eissports. Um schwungvoll in das neue Jahr zu starten, lädt die Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren in Kooperation mit dem Eissportverein ihre Kund:innen aus Buchloe und Umgebung zur ersten Eisdisco des ESV Buchloe in 2023 ein! Diese findet am Samstag, den 7. Januar, von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der S-Arena (Kerschensteinerstr. 6) statt.

Dabei sein lohnt sich: Bei Vorlage einer gültigen Sparkassen-Card der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren übernehmen die Gastgeber die Kosten für Eintritt und Schlittschuhverleih. Außerdem erwartet die Besucher:innen ein tolles Programm: Ein DJ sorgt für energiereichen Sound, passend zur bunten Lichter- und Lasershow. Spieler der Buchloer „Pirates“ warten mit Autogrammen auf und Waffeln sowie antialkoholische Getränke versüßen den Abend. Zudem bietet die Sparkasse ein attraktives Gewinnspiel an. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucher:innen und wünschen viel Vergnügen auf der Eisfläche.

Höret, wie die Notenbanken klingen!

Frankfurt, 16. Dezember 2022

 

Dies war keine Woche wie jede andere. Die Spannung an den Finanzmärkten war mit den Händen zu greifen. Es ging mit einer abermaligen Überraschung los: Der fünfte Rückgang der US-Inflationsrate fiel stärker aus als erwartet. Erleichterung und Freude ließen die Kurse an Aktien- und Rentenmärkten steigen. Doch war an dieser Stelle aus fundamentaler Sicht schon Obacht geboten, denn nur geldpolitisch weniger relevante Bestandteile, wie zum Beispiel die Energiepreise, haben den Rückgang der Inflationsrate hervorgerufen. Bei den binnenwirtschaftlichen Komponenten, wie den Dienstleistungspreisen, gab es kaum Entspannungssignale.

 

Am Mittwoch erhöhte diese die Spannung und die Herausforderung für die amerikanische Zentralbank Fed bei ihrer Zinsentscheidung. Es gab die erwartete Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte. Doch für die Märkte war die Kommunikation der Entscheidung im wahrsten Sinne des Wortes entscheidend: In der anschließenden Pressekonferenz machte Fed-Chef Powell deutlich, dass die Voraussetzungen für eine Leitzinserhöhungspause trotz rückläufiger Inflationsraten nicht erfüllt sind. Diese Worte wollten die Marktteilnehmer wohl nicht glauben und ließen eher freundliche Marktreaktionen folgen. Am Donnerstag agierte die Europäische Zentralbank mit der Leitzinserhöhung um ebenfalls 50 Basispunkte. Hinzu gab es den klaren und harten Hinweis, dass die Zinstreppe noch weitere Schritte nach oben gegangen werden wird. Diesmal indes haben die Märkte die geldpolitische Botschaft akzeptiert und mit Kursverlusten an Aktien- und Rentenmärkte reagiert.

 

In der anstehenden Woche könnte es besinnliche Tage geben: Die Botschaften der Notenbanken bedacht, abgewogen und verarbeitet werden. Ein wohl besserer Wert für das ifo Geschäftsklima in Deutschland am Montag wird weniger Beachtung finden. Absoluten Vorrang hat die Frage, ob die Zentralbanken vor allem mit Blick auf angespannte Arbeitsmärkte und nennenswerten Lohnsteigerungen die geldpolitische Straffung spürbar weiter vorantreiben. Setzt sich die Marktwahrnehmung eines „höher für länger“ beim Zinsausblick durch, würde das zunächst für eine Phase schwächerer Börsen und festerer Renditen an den Rentenmärkten sprechen.

 

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Trügerische Weihnachtsruhe

Frankfurt, 09. Dezember 2022

 

Auf dem Papier ist in der zurückliegenden Woche nicht viel an den Börsen passiert. Die Anleiherenditen pendelten seitwärts und der Dax gab im Wochenverlauf gut ein Prozent nach. Aktien litten etwas darunter, dass große US-Unternehmen negative Äußerungen zum Konjunkturausblick und damit ihren Geschäftsmöglichkeiten von sich gaben. Das verleitete einige Marktteilnehmer zu Gewinnmitnahmen – nach den deutlichen Kursanstiegen in den Vorwochen. Ansonsten bestätigten jedoch Wirtschaftszahlen sowohl aus den USA als auch aus Deutschland, dass sich die Konjunktur alles andere als in einem Absturz befindet. Wie schon in Coronazeiten erweisen sich die Unternehmen erstaunlich flexibel im Umfang mit den Widrigkeiten. Wer allerdings meint, die Märkte würden sich bereits in die Weihnachtsruhe verabschieden, der könnte sich getäuscht sehen. Zum einen stehen im Dezember noch Zinsentscheidungen der großen Notenbanken an. Wie diese ausfallen und vor allem wie die Notenbanker den weiteren Ausblick sehen, kann an den Aktien- und Rentenmärkten schnell wieder Trendwechsel auslösen.

 

Genau beobachtet wird auch die Lage in China. Nachdem monatelang verbissen an der Null-Covid-Strategie mit strikten Lockdowns festgehalten wurde, verfällt das Regime aufgrund der Proteste anscheinend nun in das entgegengesetzte Extrem. Nun werden von den Staatsmedien auf einmal schnelle Lockerungen als originelle und smarte Lösung präsentiert. Die Gefahr dabei liegt in einer riesigen Coronawelle, die das Land erfassen könnte und neben erheblichen Belastungen für die Bevölkerung auch Beeinträchtigungen für die Weltwirtschaft und damit die Aktienmärkte mit sich bringen würde.

 

Die Geldpolitik wird bereits in der kommenden Woche wieder aktiv, wenn sowohl die US-Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank über den geldpolitischen Kurs beraten. Dass die Zinsen weiter steigen, ist gesetzt. Für die Finanzmärkte ist aber ganz entscheidend, wie die Notenbanker die ersten Andeutungen rückläufiger Inflationsraten bewerten. Sollte bereits wieder ein Nachdenken über eine Lockerung der monetären Bedingungen einsetzen, würden Renditen weiter sinken und die Aktienmärkte würden ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen. Angesichts der vielen vorsichtigen Äußerungen aus den Notenbanken bisher ist diese Entwicklung denn auch unwahrscheinlich.

 

 

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Ein Fußballtor für die Josef-Landes-Schule

Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren unterstützt den Förderverein der Josef-Landes-Schule mit 300 Euro

 

„Die Josef-Landes-Schule ist sportlich sehr erfolgreich“, erzählt Schulleiterin Sabine Thoma stolz. Die Jola-Fußballmannschaft qualifizierte sich, durch Erreichen des 3. Platzes in Marktoberdorf, in diesem Jahr sogar für das Bezirksfinale in Memmingen. Um das Training noch professioneller zu gestalten, entschloss sich der Förderverein der Josef-Landes-Schule zum Kauf eines Fußballtores. Diese Anschaffung unterstützte die Sparkasse Kaufbeuren mit einer Spende von 300 Euro.

 

„Der Förderverein der Josef-Landes-Schule ermöglicht durch sein Engagement viele Therapiemaßnahmen und Anschaffungen für die Kinder und Jugendlichen des Förderzentrums der Josef-Landes-Schule. Dies zu unterstützen, genau darin sehen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung“, freut sich Michael Sambeth, Marketingleiter der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren.

 

Auf dem Foto v.l.n.r: Sabine Thoma (Schulleiterin der Josef-Landes-Schule), Christian Scheidl und Oliver Knoblach (Förderverein der Josef-Landes-Schule) und Michael Sambeth, Leiter Marketing der Sparkasse (rechts) mit Schülerinnen und Schülern der Josef-Landes-Schule.

Entspannung setzt sich fort

Frankfurt, 02. Dezember 2022

 

Gegen Ende des Jahres hellt sich die Perspektive auf die Schlussbilanz noch etwas auf. Die Inflation zeigt erste Anzeichen der Trendumkehr, Notenbanken überbieten sich nicht mehr gegenseitig mit neuen restriktiven Ankündigungen und das Zinsniveau ist von seinen Jahreshöchstständen wieder deutlich gesunken. Und trotzdem: Mit Krieg, Inflation und Rezession in Europa neigt sich das Jahr in einer ganz anderen Tonart dem Ende entgegen als es angefangen hat. Der Ausblick stimmt jedoch ein wenig hoffnungsvoll. Die realwirtschaftlichen Folgen der hohen Energiepreise könnten geringer ausfallen als noch vor Wochen befürchtet. Frühindikatoren wie der ifo-Geschäftsklimaindex deuten darauf hin, dass sich die Erwartungen der Unternehmen für das kommende Jahr verbessern. Und auch die Inflation wird sich in den kommenden Monaten zurückbilden, gleichzeitig greifen die staatlichen Unterstützungsprogramme zur Begrenzung der Energiepreisanstiege. Darüber hinaus werden ab dem kommenden Jahr immer mehr Lohnabschlüsse wirksam, die den Kaufkraftentzug für die Konsumenten dauerhaft wieder reparieren. Der inflationsbedingte Rückgang der realen verfügbaren Einkommen in Deutschland könnte auf diese Weise in zwei bis drei Jahren wieder aufgeholt worden sein. Auf diese Perspektiven hin hielt sich der Dax auch in der zurückliegenden Woche über der Marke von 14.000 Punkten. Das muss noch nicht der Anfang eines nachhaltigen Aufschwungs sein, zeigt jedoch, dass viele Anleger in den Startlöchern stehen, um bei einer dauerhaften Verbesserung des wirtschaftlichen Umfeldes wieder zu investieren.

 

 

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