Anti-Inflationskurs wirbelt Kapitalmarkt auf

Frankfurt, 17. Juni 2022

 

Die Serie brutaler Kursbewegungen an Aktien- und Rentenmärkten setzt sich fort. Der Dax verlor in der zurückliegenden Woche nochmals mehr als 7 Prozent. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen schoss zeitweise auf 1,8 Prozent nach oben. Relativ gesehen ist das der stärkste Zinsanstieg aller Zeiten, nachdem das Zinsniveau Ende 2021 in der Eurozone noch bei minus 0,2 Prozent gelegen hatte. Der Grund für diese spektakulären Kursbewegungen liegt darin, dass die Notenbanken beim Thema der Inflationsbekämpfung endlich aufgewacht sind. Hohe Inflationsraten lassen sich eben nur mit der Geldpolitik bekämpfen und nicht mit 9-EuroTickets oder Tankrabatten. Dementsprechend hatte die Europäische Zentralbank (EZB) schon Anfang Juni eine Serie von Zinserhöhungen angekündigt, die bereits in diesem Jahr die Zinsen auf Bankeinlagen wieder zurückkehren lassen werden.

 

Am vergangenen Mittwoch setzte die US-Notenbank Fed mit der Erhöhung ihres Leitzinses um 0,75 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent noch einen drauf. Das war der größte Zinsschritt seit fast 30 Jahren und unterstreicht, dass die Fed Ernst macht mit der Inflationseindämmung. Dass der Gefahr einer Verfestigung der gegenwärtigen Inflation nun endlich entgegengewirkt wird, ist eine gute Nachricht. Die Maßnahmen haben jedoch ihren Preis. Steigende Zinsen wirken konjunkturbremsend und üben Druck aus auf Staatshaushalte und andere hoch verschuldete Wirtschaftsteilnehmer.

 

Die nun absehbare Wirtschaftsschwäche ist es, die an den Aktienmärkten die Kurse nach unten drückt. Im Wirtschaftsablauf stellen solche Schwankungen eigentlich den Normalfall dar. Die Corona-Pandemie sowie der Krieg in Osteuropa sorgen allerdings dafür, dass die Unsicherheiten gegenwärtig doppelt hoch sind. Aber gerade in inflationären Zeiten bleiben Aktien ein aussichtsreiches Anlageinstrument zum Vermögenserhalt. Dies ist in langfristiger Perspektive zu sehen: Aktienkurse erholen sich, wenn sich die wirtschaftlichen Aussichten wieder verbessern und gleichen dabei die zwischenzeitliche Inflation mit aus.

 

 

Ihr Ansprechpartner in der Deka-Gruppe:

 

Holger Ullrich                                                                    

Telefon: +49 69 7147 7207

E-Mail:   holger.ullrich@deka.de

Leitzinswende

Frankfurt, 10. Juni 2022

 

Die Europäische Zentralbank hat die Zinswende eingeläutet. In der kommenden Julisitzung wird der EZB-Rat nach mittlerweile elf Jahren erstmals wieder die Leitzinsen anheben. Zunächst vorsichtig um 0,25 Prozent, danach im September möglicherweise auch um 0,5 Prozent. Bei den nachfolgenden Sitzungen wird es voraussichtlich weitere Anhebungen geben. Diese späte, aber deutliche Umkehr ist einer weiteren Wende der Notenbanker geschuldet, denn sie mussten eingestehen, dass die sehr hohen Inflationsraten nicht kurzer, vorübergehender Natur sind, sondern erschreckend ausdauernd. An den Kapitalmärkten war diese Erkenntnis schon vorweggenommen worden. Die Inflationserwartungen sind in den vergangenen Monaten sehr stark angesprungen und haben die Renditen an den Rentenmärkten dramatisch nach oben gezogen – in der abgelaufenen Woche nochmals sehr kräftig. Auch die Aktienmärkte ächzen unter den Inflationssorgen, ebenso unter Lieferkettenproblemen und schwindender Konjunkturzuversicht.

 

In der neuen Woche steht weiterhin die Notenbankpolitik im Mittelpunkt, denn nun wird die Fed in den USA den Zinsvorsprung voraussichtlich mit einer erneuten Leitzinsanhebung um 0,5 Prozent ausbauen. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf den nachfolgendend avisierten Zinspfad gelegt werden. Aufgrund nachlassender Konjunkturdynamik, die nicht zuletzt von schwindender Kaufkraft der Verbraucher ausgebremst wird, glauben manche Marktbeobachter, die US-Notenbanker könnten bereits im Herbst ihren Zinspfad abflachen.

 

Ihr Ansprechpartner in der Deka-Gruppe:

 

Holger Ullrich                                     

Telefon: +49 69 7147 7207

E-Mail:   holger.ullrich@deka.de

Aktienmärkte weichen dem Zinsschock

Frankfurt, 03. Juni 2022

 

Eine Woche ohne weitere ökonomische Hiobsbotschaften ließ den Aktienmärkten weltweit Raum zur Erholung. In Shanghai und anderen chinesischen Städten konnten die immer noch andauernden Corona-Lockdowns wieder etwas gelockert werden. Damit wird am größten Industriestandort der Welt die Produktion zumindest für die Sommermonate wieder hochgefahren. Gleichzeitig entschieden auch die in der OPEC organisierten großen Ölproduzenten, das Angebot an Erdöl in den kommenden Monaten zu erhöhen. Paradoxerweise waren auch einige schwächere Konjunkturindikatoren aus den USA positiv für die Finanzmärkte. In den USA gibt es nun erste Anzeichen für wirtschaftliche Belastungen durch höhere Zinsen. Das betrifft vor allem den Immobilienmarkt. Und auch die in den letzten beiden Jahren notorisch zu hohe Konsumnachfrage beruhigt sich vor dem Hintergrund hoher Preissteigerungen. Das wiederum führte zu sinkenden Kapitalmarktzinsen und Leitzinserhöhungserwartungen. Die Straffung der Geldpolitik, die an den Aktienmärkten viel Besorgnis ausgelöst hat, könnte etwas milder ausfallen. Allerdings ändert dies nichts an dem großen Konjunkturbild, in dem Prognoserevisionen in der Tendenz abwärtsgerichtet bleiben. Es bleibt ungewiss, ob Fed und EZB ein „soft landing“, also ein Abbremsen der Nachfrage ohne allzu große Zinsanhebungen und ohne eine Rezession, ermöglichen können. Dies wird von vielen Marktteilnehmern weiterhin angezweifelt, zumal der Inflationsdruck in den USA und Euroland weiterhin stärker als erwartet ausfällt und die Prognosen auch in dieser Woche erneut nach oben geschraubt werden mussten. Insofern wird wohl die Kursentwicklung in den kommenden Monaten weiterhin Spielball positiver und negativer Meldungen bleiben, bis sich neue Trends verfestigt haben.

 

 

Ihre Ansprechpartner in der Deka-Gruppe:

 

Holger Ullrich                                                    

Telefon: +49 69 7147 7207

E-Mail:   holger.ullrich@deka.de

Gedämpfte Konjunktur

Frankfurt, 27. Mai 2022

 

Die letzten Monate folgten die Prognoserevisionen von Volkswirtinnen und Volkswirten einem klaren Muster: Abwärts für die Konjunktur und aufwärts für die Inflation. Dies hat die Notenbanken die Zinswende einläuten, mithin Kapitalmarktrenditen steigen und Aktienindizes sinken lassen. Nun scheint der Revisionszug zum Halten zu kommen. Damit könnte für die Finanzmärkte etwas Ruhe einziehen, wenn es stabilere Erwartungen für die makroökonomischen Rahmenbedingungen gibt. So einfach ist es freilich nicht. Denn nun müssen erst einmal die sich tatsächlich abschwächenden Konjunkturdaten verdaut werden. Wenn nun die gedämpfte Konjunktur den Rückgang der Inflationsraten unterstützt, können sich die Erwartungen an die geldpolitische Straffung der Notenbanken auch wieder zurückbilden. Kurzum: Diese Unwägbarkeiten ergänzt um die geopolitischen Risiken halten die Schwankungsanfälligkeit an den Finanzmärkten aufrecht.

 

In der neuen Woche sind gewichtige Konjunkturdaten zu verarbeiten. Die Europäische Zentralbank wird mit Zinserhöhungen schon im Juli starten. Die Inflationsrate im Euroraum dürfte im Mai mit 7,8 % einen neuen Höchststand erreicht haben. Der Lockdown in China hatte im April zu einem Einbruch der chinesischen Einkaufsmanagerindizes geführt, die sich im Mai nur begrenzt erholt haben dürften. Und am Freitag wird der Arbeitsmarktbericht wohl die gedämpfte Konjunktur in den USA belegen. Für klare und ruhige neue Trends an den Börsen spricht das noch nicht.

 

Ihr Ansprechpartner in der Deka-Gruppe:

 

Holger Ullrich                                     

Telefon: +49 69 7147 7207

E-Mail:   holger.ullrich@deka.de

Knaxiade beim Kindergarten St. Michael in Germaringen

Unter dem Motto „Bewegung macht Spaß“ haben über 130 Kinder im Kindergarten St. Michael mit großer Begeisterung an der diesjährigen KNAXIADE teilgenommen.
Gefördert und unterstützt wird das spielerische Turnen vom Bayerischen Turnverband und den Sparkassen und so durfte Conny Groß von der Sparkasse Germaringen Medaillen und Urkunden an die vielen kleinen motivierten Sportler:innen überreichen.

Foto: Kindergarten St. Michael

1.500 Euro für die Gemeinde Rieden-Zellerberg

Spendenübergabe in der Kindertagesstätte Rieden-Zellerberg

Die Gemeinde Rieden-Zellerberg freut sich über eine Spende von der Kreis- und Stadtsparkasse
Kaufbeuren über 1.500 Euro. Für den Betrag wurde Arbeitskleidung für die
Kindertagesstätte angeschafft. Die Mitarbeiterinnen strahlen jetzt in bunten T-Shirts,
Hoodies und Kaputzenjacken. Die moderne Kleidung, von der jede Mitarbeiterin einen
Wochensatz in Wunschfarbe erhielt, ist aus robustem, langlebigem Material.

Das Bild zeigt Sparkassen-Vorstandsmitglied Angelo Picierro (rechts) mit Bürgermeisterin Inge Weiß
(zweite von rechts) und Gemeinderätin Sabine Hartung (hinten links) zusammen mit KITA-Team.

Foto: Sparkasse Kaufbeuren

Trübe Aussichten

Frankfurt, 20. Mai 2022

 

Es sind trübe Zeiten an den Kapitalmärkten. In diesem Jahr verdüsterte sich der Konjunkturhorizont von Woche zu Woche weiter, und wann es wieder aufhellt, ist noch nicht abzusehen. In China kämpfen die Behörden mit einer falschen Strategie gegen die Corona-Pandemie, weil die politische Führung dies so festgelegt hat. Eine wirkliche Diskussion hierüber ist verboten. Damit läuft die Produktion weltweit weiterhin nicht rund. Wenn jetzt zwischenzeitlich sowohl die Herstellung von Waren als auch deren Transport doch wieder möglich ist, dann werden in einigen Wochen die Häfen der Welt von einer Armada von Containerschiffen aus Asien überrollt, die wiederum für neue Staus und Verzögerungen sorgen werden. Immer stärker machen sich auch die Beeinträchtigungen durch die Inflation bemerkbar. Zwar hält sich die Konsumnachfrage trotz Preiserhöhungen auf hohem Niveau, inzwischen behindert jedoch die Teuerung auch die Angebotsseite der Wirtschaft.

 

In Deutschland erwartet die Bauindustrie für 2022 mittlerweile einen Rückgang ihrer Wirtschaftsleistungen. Bauprojekte werden reihenweise abgesagt, weil sie preislich und terminlich nicht mehr planbar sind. Dazu kommt der bange Blick auf die Geldpolitik. Diese muss sich künftig auf die Bekämpfung der hohen Inflation konzentrieren. Dabei bleibt kein Raum mehr für die Unterstützung der Aktienmärkte, wie sie indirekt in den vergangenen Jahren stets in Schwächephasen erfolgt ist. Das Ergebnis all dieser Belastungen sind bislang abbröckelnde Aktienkurse rund um die Welt. Dabei verbessern sich andererseits aber die Bewertungen dieser Anlageklasse. Gab es im vergangenen Jahr immer mehr Befürchtungen über zu hoch bewertete Aktienkurse so haben die Rückgänge dazu geführt, dass zu den heutigen Zinsbedingungen Aktien fundamental nicht zu teuer sind.

 

 

Ihr Ansprechpartner in der Deka-Gruppe:

 

Holger Ullrich                     

Telefon: +49 69 7147 7207

E-Mail:  holger.ullrich@deka.de

Siegerehrungen für Buchloer Planspiel-Börse-Gewinner

  1. Mai 2022

Die Gymnasiasten Gabriel Schell und Alexander Knoll glänzten durch geschickte Geldanlage im Planspiel Börse und freuen sich über Siegerreisen nach Sizilien und Frankfurt

Gabriel Schell und Alexander Knoll (10c) vom Gymnasium Buchloe haben es geschafft: Zum ersten Mal in der 39-jährigen Geschichte des Wettbewerbs ‚Planspiel Börse‘ setzte sich ein Team der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren gegen rund 90.000 Konkurrent:innen durch und sicherte sich in der Spielrunde 2021 den ersten Platz in der Depotgesamtwertung des Schülerwettbewerbs.

 

Mit 23,5 % Depotzuwachs an der Spitze

Spielgruppenleiter Gabriel Schell und sein Teamkollege investierten ihr Startkapital von 50.000 Euro über 17 Wochen hinweg so geschickt, dass sie ihr Depotvolumen am Stichtag Ende Januar um ganze 23,5 % steigern konnten. Mit einem Depotwert von 61.771,60 € und einem Nachhaltigkeitsertrag von 4.760,70 € erreichte die Spielgruppe „idkwasistdas“ damit Platz Eins in der deutschland- und europaweiten Wertung und ließ die Zweit- und Drittplatzierten der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim und der Stadtsparkasse Düsseldorf hinter sich. Ihren Erfolg habe die Gruppe vor allem dem großen Aktienwissen des Großvaters zu verdanken, wie der technikaffine Gabriel verrät: „Das Planspiel Börse hat uns besonders gereizt, weil mein Opa mir schon von klein auf gezeigt hat, wie man mit Aktien handelt und das wollten wir jetzt einfach Mal selber ausprobieren.“ Beide Gewinner fanden es im Spielverlauf sehr interessant, sich intensiv mit den Bewegungen am Markt auseinander zu setzen. „Wir haben uns täglich im Internet über Aktien und deren mögliche Verläufe erkundigt und über Kauf und Verkauf beraten“, ergänzt Knoll. Schließlich setzten sie auf Tech-Giganten wie AMD, Apple, Alphabet oder Nvidia.

 

V.l.n.r.: Sina Ehlerding, Planspiel-Börse-Koordinatorin beim DSV, Eva Gruber, betreuende Lehrkraft am Gymnasium Buchloe, die Gewinner Alexander Knoll und Gabriel Schell, Julia Hald, Abteilung Marketing der Sparkasse Kaufbeuren, Holger Aab, Planspiel-Börse-Koordinator (DSV) und Lena Salein, Abteilung Geld und Haushalt beim DSGV, auf der Siegerfeier der europäischen Planspiel-Börse-Gewinner:innen in Palermo.

 

Siegerreisen nach Palermo und Frankfurt

Um die hervorragende Leistung der beiden Gymnasiasten zu würdigen, winkte den beiden Siegern ein Preisgeld des Sparkassenverbands Bayern (SVB) in Höhe von 1.500 Euro und ein Technikpreis der Kaufbeurer Sparkasse als betreuendes Institut. Darüber hinaus durften sich die angehenden Börsenexperten über eine Reise zum European Event nach Palermo freuen, die bereits Anfang April stattfand und ein Treffen der europäischen Planspiel-Börse-Gewinner:innen, der Lehrkräfte und der beteiligten Sparkassenbetreuer:innen mit den Planspiel-Organisator:innen in Sizilien ermöglichte. Im Mai steht für Schell und Knoll nun noch eine Reise nach Frankfurt am Main an. Dort veranstalten der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und die Deka eine Siegergala für die deutschen Siegerteams in Depotgesamt- und Nachhaltigkeitswertung. Auch das Gymnasium Buchloe profitierte vom Gewinn der Zehntklässler, denn die Schule erhielt vom DSGV einen Geldpreis in Höhe von 4.000 €, der zur Realisierung von Bildungsprojekten aufgewendet werden soll.

 

Digitale Siegerehrung für lokale Gewinnerteams

Für die Sparkasse Kaufbeuren entpuppte sich die Spielrunde 2021 als große Überraschung: „Es freut uns sehr, dass sich jedes Jahr zahlreiche Kaufbeurer und Buchloer Schulen so engagiert am Planspiel Börse beteiligen und den Schüler:innen ermöglichen, selbstständig und völlig risikolos erste Erfahrungen auf dem Börsenparkett zu sammeln“, erklärt Vorstandsmitglied Angelo Picierro. Umso größer war die Freude, als das Geldinstitut Anfang Februar über den Gesamtsieg von Gabriel Schell und Alexander Knoll informiert wurde. Um sie und alle weiteren erfolgreichen Teams im Institutswettbewerb auf lokaler Ebene zu feiern, veranstaltete die Sparkasse kürzlich eine digitale Siegerehrung, die coronabedingt via Webmeeting abgehalten wurde. Das Gymnasium Buchloe stach in der Spielrunde 2021 besonders hervor: Die Schule brachte unter der Anleitung von Wirtschaftslehrerin Eva Gruber nicht nur das deutschlandweite Siegerteam auf den Weg, sondern gewann mit dem Team „BreadCatz“, bestehend aus Paul Wagner, Tobias Sachse, Florian Kugler und Niklas Haaf (Depotgesamtwert: 53.515,08 €) auch Platz zwei der Kaufbeurer Institutswertung. Die „Boersenspezialisten 19“ (Leon Miether, Kilian Goldhahn, Beyza Uyan und Julian Merk) von der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren sicherten sich unter Leitung von Lehrerin Alexandra Groß den dritten Platz in der Depotgesamtwertung.

 

Planspiel Börse – Handeln nach dem Prinzip „Learning by doing“

Das Planspiel Börse ist ein Online-Wettbewerb der Sparkassen-Finanzgruppe (S-Communication Services GmbH), bei dem jedes Jahr zahlreiche Schüler:innen, Student:innen, Azubis und Börseninteressierte in Deutschland und weiteren europäischen Ländern in unterschiedlichen Gewinnklassen gegeneinander antreten. Ziel ist, ein virtuelles Startkapital über 17 Wochen hinweg geschickt in (möglichst nachhaltige) Aktien, Wertpapiere und Fonds zu investieren, mit dem Ziel das Depotvolumen zu vermehren. Abgerechnet werden alle Transaktionen mit den realen Kursen während der regulären Börsenöffnungszeiten der Börse Stuttgart. Der simulierte Wertpapierhandel vertieft so wirtschaftliche Grundkenntnisse auf spielerische Weise und vermittelt gleichzeitig Börsenwissen. Am 4. Oktober 2022 startet das Planspiel Börse in die 40. Spielrunde. Alle Information finden Sie zeitnah im Web unter www.sparkasse-kaufbeuren.de/planspiel-boerse.

1.000 Euro für die Gemeinde Oberostendorf

Kindergarten St. Margareta erhält ein neues Spielgerät für den Garten

Die Gemeinde Oberostendorf freut sich über eine Spende von der Kreis- und Stadtsparkasse
Kaufbeuren über 1.000 Euro. Der Betrag wurde für den Kindergarten Sankt
Margareta verwendet, dessen Garten jetzt um eine Attraktion reicher ist. Das bunte
Spielgerät lädt die Kinder seit neuestem zum Klettern und Rutschen ein und wurde
fröhlich aufgenommen.

Das Bild zeigt den Marketingleiter der Sparkasse Michael Sambeth (rechts) mit der Kindergartenleiterin
Martina Köpfle (Mitte) und Bürgermeister Helmut Holzheu (links) zusammen mit Kindern des Kindergartens
Sankt Margareta. Foto:Sparkasse Kaufbeuren

Finanzmärkte in der Zwickmühle

Frankfurt, 29. April 2022

Die Wirtschaftsdaten des Monats April zeigen sehr deutlich, in welcher Zwickmühle die Finanzmärkte zurzeit stecken. Die Konjunkturdaten fielen durchweg schwach aus. Zwar konnte sich die Stimmung der Unternehmen in Deutschland nach dem Schock des Kriegsausbruchs im Februar einigermaßen erholen, das Konsumentenvertrauen erlebte jedoch einen historischen Einbruch. Zu sehr werden die Verbraucher durch den Krieg in der Ukraine, die Meldungen über coronabedingte Produktionsprobleme und die Inflationsentwicklung verunsichert. Doch auch bei einem Blick über den Atlantik scheint es nicht wesentlich besser: In den USA wird die Wirtschaftsleistung im ersten Halbjahr leicht schrumpfen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Corona-Hilfen der zurückliegenden Jahre bald auslaufen. Die Konjunktur läuft also schwächer als erhofft, aber gleichzeitig ziehen die Verbraucherpreise immer mehr an. Die Inflationsrate in Deutschland stieg im April nochmals auf 7,4 Prozent. Dass sich die Inflation beschleunigt, während die Konjunktur abkühlt, ist ungewöhnlich und hängt mit den Ereignissen der Pandemie, des Kriegs in der Ukraine und den Corona-Lockdowns in China zusammen. Trotzdem bringt es international die Notenbanken in eine schwierige Lage, denn die Inflation muss mit höheren Zinsen bekämpft werden, was die Konjunktur zusätzlich belastet. An den Aktien- und Anleihemärkte ist daher gegenwärtig der Wurm drin. Aktien treten seitwärts, Anleihen verlieren an Wert. Dieser Zustand wird noch eine Weile anhalten, die Unsicherheit der Marktteilnehmer bleibt hoch. Da die Unternehmen sich aber schnell an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen, wird sich am Aktienmarkt mittelfristig wieder eine Aufwärtsbewegung etablieren.

Ihr Ansprechpartner in der Deka-Gruppe:

Holger Ullrich
Telefon: +49 69 7147 7207
E-Mail: holger.ullrich@deka.de