Zinssorgen an den Aktienmärkten

Frankfurt, 21. Januar 2022

Die Aussichten auf steigende Zinsen setzten die Aktienmärkte in der abgelaufenen Handelswoche weltweit unter Druck. Neue Informationen aus den USA zeigten, dass die Inflationsentwicklung weiterhin angespannt bleibt und dass damit die US-Geldpolitik restriktiver werden wird. An den Märkten für Rohöl und Erdgas stiegen die Preise ebenfalls weiter. Beim Erdgas spielen auch die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine sowie der NATO eine Rolle. Erdöl dagegen wird deswegen teurer, weil trotz einer Fördererhöhung der OPEC-Länder das Angebot an Rohöl mit der Nachfrage nicht Schritt hält. Es bestätigen sich Aussagen, dass Rohöl eher knapper wird, da der Ausbau der nachhaltigen Energieerzeugung zu langsam voranschreitet, um die steigende Energienachfrage zu bedienen. Gleichzeitig wird nicht mehr in neue Lagerstätten investiert, da deren Zukunft langfristig ungewiss ist. Alles zusammen hält die Energiepreise hoch und verdüstert den Inflationsausblick. Zwar werden die Inflationsraten ab Januar wieder sinken, aber die Teilnehmer an den Finanzmärkten werden sehr genau hinschauen, in welchem Tempo dies geschieht. Selbst wenn im Euroraum keine Zinssteigerungen wie in den USA anstehen, wird auch die Europäische Zentralbank ihre Liquiditätsbereitstellung herunterfahren. Das müssen die Aktienmärkte erst einmal verkraften. Ein Lichtblick dabei ist jedoch, dass viele Unternehmen mit den Kostensteigerungen umgehen können. Die ersten Ergebnisse der laufenden Berichtssaison zeigten, dass außerhalb des Technologiesektors Preisüberwälzungen an die Verbraucher möglich sind und dabei sogar die Gewinnmargen der Unternehmen teilweise gestiegen sind.

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Sparkasse prämiert bunte Holzspardosen

Drei Sieger:innen des Malwettbewerbs zum Weltspartag der Sparkasse stehen fest

 

Zur Weltsparwoche im Oktober startete die Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren erneut die Aktion „Spardosen bemalen dahoam“ in Kombination mit einer Preisverleihung. Nach dem Einzahlen in den Geschäftsstellen durften sich die Kleinsten eine Holzspardose mit nach Hause nehmen, mit dem Ziel, diese bunt zu bemalen. Feste Vorgaben bei der Gestaltung gab es keine, damit die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten. So entstanden die schönsten Kunstwerke: Häuschen mit Wasserfarben, Bunt- oder Filzstiften bemalt und mit Stickern, Glitzer oder Perlen verziert. Zur Teilnahme an der Preisverleihung war es anschließend Aufgabe der Eltern, ein Foto der Dose bei der Sparkasse digital einzusenden. „Da unsere Weltspartage in den Herbstferien lagen, hatten die Kinder viel Zeit sich kreativ auszuleben. Die Aktion kam bei Groß und Klein so gut an, dass rund 80 Fotos eingeschickt wurden“, erzählt Michael Sambeth, Leiter Marketing der Sparkasse.

Eine herausfordernde Aufgabe also für die Sparkassen-Vorstände Tobias Streifinger und Angelo Picierro, zum Jahreswechsel die kreativsten drei der Spardosen zu prämieren. Schließlich erzielte das mit Watte verzierte Nikolaus-Häuschen von Elias Fischerbauer aus Oberostendorf den 1. Platz. Der Siebenjährige durfte sich über einen Freizeitparkgutschein freuen, den Teilmarktleiter Alexander Herz und Beraterin Stefanie Fichtl kürzlich in Buchloe übergaben. Francesca Rauccio und Lena Aumüller aus Kaufbeuren belegten den zweiten und dritten Platz und erhielten unter anderem die Kuschelbiene „Lina“ in XXL-Ausführung.

Foto: Sparkasse

v.l.n.r.: Alexander Herz (Teilmarktleiter Buchloe), Stefanie Fichtl (Privatkundenberaterin in Buchloe) und der Gewinner des Hauptpreises, Elias Fischerbauer (7)

 

Foto: Sparkasse

v.l.n.r.: Marlies Keppeler (Privatkundenberaterin in Pforzen), Ralf Wohlfahrt (Teilmarktleiter Neugablonz) und die Zweitplatzierte Francesca Rauccio (7) mit Mutter Olivia Rauccio-Castiglione

 

Foto: Sparkasse

Gewinnerin des 3. Platzes, Lena Aumüller (7), in der Geschäftsstelle Hirschzell

Aktionäre im Bann der Inflation

Frankfurt, 14. Januar 2022

 

Aktien bleiben teuer. In der abgelaufenen Handelswoche gingen die großen Indizes in Europa und in den USA zwar seitwärts, dies aber auf hohem Niveau. Im vergangenen Jahr waren die Kurse noch je nach Region 15 bis 30 Prozent angestiegen. Aber es rumort im Maschinenraum der Finanzmärkte. Dabei geht es vor allem um die Leitzinsen. Ein Teil der guten Entwicklung an den Aktienmärkten in den letzten Jahren ist auf die niedrigen Zinsen zurückzuführen. Niedrige Zinsen auf dem Sparbuch und bei Bundesanleihen trieben viele Marktteilnehmer in Anlagen mit besseren Aussichten. Diese erfüllten etwa deutsche Aktien allein schon mit der Dividende, die im Durchschnitt etwa drei Prozent beträgt, Kurssteigerungen waren da eher ein zusätzlicher Bonus.

 

Ob die Zinsen auch weiterhin so niedrig bleiben können, wird von immer mehr Akteuren angezweifelt. Treiber für das Zinsniveau sind die Notenbanken, selbst wenn auch diese nicht allmächtig sind und nicht jeden beliebigen Zinssatz wählen können. Notenbanken werden danach beurteilt, ob sie ihren Auftrag erfüllen, den Geldwert stabil zu halten. Zurzeit ist dies nicht der Fall, wie die in dieser Woche veröffentlichten US-Inflationsdaten von 7 Prozent eindrücklich zeigen. Allgemein wird die Bereitschaft der Notenbanken, etwas gegen zu hohe Inflation zu tun, an ihren Leitzinsen abgelesen. Zu starke Inflation verlangt nach höheren Zinsen. Angeführt von der US-Notenbank werden die Leitzinsen in Europa in diesem und wahrscheinlich auch im kommenden Jahr steigen. Wieviel, das hängt von der Beruhigung bei der Inflation ab. An den Aktienmärkten wird daher die Inflationsrate zum wichtigsten Wirtschaftsindikator in diesem Jahr.

 

 

 

 

 

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Jahresstart mit Hindernissen

Frankfurt, 07. Januar 2022

 

Der Jahresstart an den Kapitalmärkten hat es in sich. Bereits im abgelaufenen Jahr hatte man die Inflation als neue Bedrohung für Wirtschaft und Kapitalmärkte ausgemacht. Jetzt fangen die Marktteilnehmer an, sich mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen. Eine dieser Konsequenzen ist, dass die Zinssätze schneller ansteigen könnten als erwartet. Die US-Notenbank hat in dieser Woche bei der Veröffentlichung ihrer jüngsten Sitzungsprotokolle deutlich gemacht, wie ernst sie das Thema nimmt. Nun kommt auch noch ein technisches Problem hinzu. Zinserhöhungen wirken nur dann, wenn gleichzeitig auch die enorme Liquidität wieder abgeschöpft wird, die in den vergangenen Jahren geschaffen worden ist.

 

Höhere Zinsniveaus und schrumpfende Geldmengen sind nicht der Stoff, aus dem weitere Kurssteigerungen gemacht werden. Folgerichtig zogen sich die Kurse an den Aktienmärkten in der zweiten Wochenhälfte wieder zurück, nachdem sie in den ersten Geschäftstagen des Jahres noch Kurs auf neue Höchststände genommen hatten. Interessant ist auch, was unter der Oberfläche der breiten Indizes wie DAX oder Dow Jones stattfindet. Technologieaktien reagieren aufgrund der hohen Bewertungen am empfindlichsten auf steigende Zinsen, wogegen Bankaktien am Beginn einer großen Renaissance stehen könnten.

 

Dass in der zweiten Wochenhälfte dann aus Deutschland Inflationszahlen kamen, die entgegen aller Hoffnungen für den Dezember nochmals einen leichten Anstieg der Teuerung anzeigten, zahlte auf die Skepsis vieler Marktteilnehmer weiter ein. Die Inflation ist der Schlüssel zur Kapitalmarktentwicklung des Jahres 2022.

 

 

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Erfolgreiches Aktienjahr 2021 – Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Erfolgreiches Aktienjahr 2021

 

Frankfurt, 30. Dezember 2021

 

Das zweite Pandemiejahr ist zu Ende, und das Bild an den Kapitalmärkten ist ähnlich wie vor einem Jahr. Obwohl die Gesundheitskrise weiterhin die Schlagzeilen bestimmt, haben sich die Aktienmärkte kräftig entwickelt. Der deutsche Aktienindex DAX legte 2021 um etwa 15 Prozent zu, weltweit stiegen die Kurse der wichtigsten Unternehmen sogar um 20 Prozent an. Trotz der Chaosmeldungen aus dem globalen Maschinenraum der Wirtschaft darf eben nicht übersehen werden, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um fast 6 Prozent und damit mehr als erwartet, gewachsen ist. Das Vor-Corona-Produktionsniveau wird insgesamt deutlich übertroffen, die Nachfrage von Konsumenten und Unternehmen ist hoch, zudem haben die Unternehmensgewinne die Corona-Einbrüche mehr als aufgeholt. Dieses Tempo wird im neuen Jahr nicht anhalten können, denn mit der erhöhten Inflation ist ein neues Problem aufgetreten, das vor allem die Notenbanken aufrütteln sollte. Höhere Zinsen sollten die Kapitalmärkte etwas einbremsen, ohne allerdings große Einbrüche hervorzurufen.

 

Inflation steigt weiter

Das neue Jahr beginnt gleich mit einer Fülle wichtiger Konjunkturmeldungen. Im Zentrum werden die Inflationszahlen für den Dezember stehen. Zwar ergab sich beim Rohölpreis eine vorübergehende Entspannung, diese wurde jedoch von weiter steigenden Preisen für Erdgas und andere Verbrauchsgüter mehr als ausgeglichen. Insgesamt dürfte die Inflation in Deutschland ein weiteres Mal angestiegen sein, bevor es mit den Zahlen für Januar eine erste Entspannung geben sollte. Konjunkturumfragen im Euroraum und der Arbeitsmarktbericht für die USA runden die Datenlage ab und geben einen guten Überblick über die Startbedingungen für das neue Börsenjahr.

 

 

 

 

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Abschiedsgrüße der Zentralbanken

Frankfurt, 17.12.2021

 

In geballter Form haben die wichtigen Notenbanken in der vorangegangenen Woche ihre Sitzungen abgehalten. Ihren Abschiedsgrüßen ist nach vielen Jahren der ultra-expansiven Geldpolitik ein Strategiewechsel zu entnehmen. Angeführt wird diese Kehrtwende von der amerikanischen und britischen Notenbank, ergänzt um die Schweizer, Skandinavier und nun auch die Europäische Zentralbank (EZB). Alle haben ihren Abschied vom bisherigen Kurs klar formuliert. Die Bandbreite der Abschiedsgrüße ist freilich erheblich: Während die Bank of England eine erste Zinserhöhung vorgenommen hat, erhärtete die EZB immerhin ihre Absicht, das Pandemie-bedingte Anleiheankaufprogramm im kommenden März zu beenden. Die Notenbank wird ihren Expansionsgrad allgemein zurückführen, das ist nun glasklar. Die Grüße sind indes sowohl an den Zins- als auch an den Aktienmärkten recht verhalten aufgenommen worden. Sie wollen erst einmal verarbeitet werden.

 

Corona und die Konsumenten

Die Finanzmärkte werden in der neuen Woche sicherlich noch die neuen Perspektiven der Notenbanken nachhallen lassen. Mit Blick auf das anstehende Weihnachtsfest steht aus konjunktureller Sicht der Konsument im Fokus. So erhalten wir am Dienstag mit dem GfK-Konsumklima für Deutschland und am Mittwoch mit dem Verbrauchervertrauen für die USA Einblicke in das Seelenleben der privaten Haushalte im Dezember. Es ist davon auszugehen, dass sich sowohl hierzulande als auch jenseits des Atlantiks die Stimmung eingetrübt hat. Corona-Beschränkungen und kaufkraftzehrende Preissteigerungen dürften die Konsumlaune gedämpft haben.

 

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Vorsicht zum Jahresende

Frankfurt, 10.12.2021

 

Die jüngsten Marktreaktionen spiegeln die Risiken wider, die nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie immer noch allein aus der Gesundheitskrise heraus für Wirtschaft und Finanzmärkte drohen. Zwar hat sich in der zurückliegenden Woche nichts dramatisch verschlechtert. Das ist auch der Grund, warum sich die Aktienkurse wieder deutlich erholt haben. Allerdings ist das Omikron-Thema damit noch längst nicht durch: Hierzulande werden die Auswirkungen erst im Dezember oder Januar erkennbar werden, einschließlich neuer Entscheidungen zu weiteren Beschränkungen des wirtschaftlichen Lebens. Andere Länder in Europa könnte die neue Virus-Variante erst einige Wochen später treffen. Insgesamt sind es keine idealen Voraussetzungen für eine Jahresend-Rallye. Die vorsichtige Haltung der Finanzmarktteilnehmer gegen Jahresende zeigte sich in der zurückliegenden Woche auch an den Anleihemärkten, an denen die Renditen wieder deutlich nachgaben.

 

Auswirkungen von Corona

Die US-Notenbank Fed hat bei ihrem Zinsentscheid im November bereits begonnen, das Volumen ihres monatlichen Anleiheankaufprogramms von 120 Mrd. US-Dollar um 15 Mrd. US-Dollar zu verringern. Angesichts bestehender Inflationsrisiken werden die Mitglieder des Zentralbankrates beim Zinsentscheid in der kommenden Woche eine Reduzierung im Januar um 30 Mrd. US-Dollar beschließen. Hierdurch erhielte die Fed die Möglichkeit, früher im kommenden Jahr die Leitzinswende einzuläuten. Auch diesseits des Atlantiks tagt die Notenbank: Trotz wieder hoher Infektionszahlen dürfte die Europäische Zentralbank bei dieser Ratssitzung die Absicht bekräftigen, die Nettoanleihekäufe des PEP-Programms Ende März einzustellen. Sie dürfte sich dabei aber ein hohes Maß an Flexibilität bewahren, um auf eventuelle Störungen des finanziellen Umfelds reagieren zu können.

 

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Gewinner Graffiti-Wettbewerb steht fest

Benedikt Riedl gewinnt Graffiti-Wettbewerb von SJR und Sparkasse

Graffito „Cash“ erhielt die meisten Jurypunkte

Der 16-Jährige Kaufbeurer Benedikt Riedl hat den Graffiti-Wettbewerb des Stadtjugendrings und der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren gewonnen. Unter allen Einreichungen sprayte er das Graffito „Cash“, welches in Punkto Kreativität, Ästhetik und Technik überzeugte, das Thema „Sparkasse in Kaufbeuren“ am besten traf und somit die meisten Jurypunkte erhielt. Bewertet wurden die eingereichten Kunstwerke, welche im Herbst am DAV-Kletterzentrum ausgestellt wurden, von einer mehrköpfigen Jury. Diese bestand aus Günther Pietsch, Leiter Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren, Uwe Sedlacek, Leiter Fachbereich Offene Jugendarbeit beim SJR, einem Team der Sparkasse (Gemeinschaftswertung von Tobias Streifinger, Angelo Picierro, Birgit Pfeifer und Michael Sambeth) und den Sprayern Lars Trautmann und Enrico Zinth, die mit ihrem Können zuletzt den JuZe-Container am Skatepark künstlerisch verschönerten. Ziel des Contests war es, den Kaufbeurer Jugendlichen trotz der Pandemie eine Möglichkeit zu bieten, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und das Sprayen ganz unverfänglich auszuprobieren. Zur Teilnahme am Wettbewerb durften sich die Kreativen bereits im Sommer eine Plane und Sprayfarben beim Stadtjugendring abholen.

 

Riedl, der in seiner Freizeit regelmäßig sprayt, erzählt bei der Gewinnübergabe: „Die Idee, das Wort Cash in Verbindung mit dem Sparkassen-S und den Kaufbeurer Farben zu sprayen entwickelte sich schnell“. Eine Herausforderung sei es für ihn hingegen gewesen, das Graffiti bei Wind und Wetter auf die Plane zu sprayen – ein für ihn ungewohnter Untergrund. Neben einem Gutschein darf sich Benedikt Riedl nun über die Aufnahme seines Kunstwerks in den Motivkatalog für Sparkassen-Kreditkarten freuen. Um hierfür eine geeignete Vorlage zu erhalten, sprayte der Schüler sein Motiv nochmals auf eine Holzplatte und brachte diese zur Siegerehrung Mitte November mit. Michael Sambeth, Leiter Marketing der Sparkasse, gratulierte dem Gewinner nicht nur zu seiner tollen Leistung, er überreichte Uwe Sedlacek vom Stadtjugendring auch einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro zur Deckung der angefallenen Materialkosten: „Wir sind begeistert, wie viel Mühe sich die teilnehmenden Jugendlichen bei der Erstellung Ihrer Graffiti gegeben und wie viel Kreativität sie gezeigt haben – eine Wiederholung des Wettbewerbs im nächsten Jahr können wir uns sehr gut vorstellen.“ Riedls Kunstwerk hängt nun seit kurzem in einem Büro der Sparkasse Kaufbeuren. Alle Einreichungen können weiterhin unter www.sparkasse-kaufbeuren.de/graffiti begutachtet werden.

Platzierungen im Überblick:

Platz 1: Benedikt Riedl

Platz 2: Adilie Abliazova

Platz 3: Matteo Geh, Adrian Mock, Vincent Niebling, Leo Wittwer, Maximilian Lochner

Platz 4: Svenja Strobl

Tief durchatmen

Frankfurt, 3. Dezember 2021

 

Die Börsianer wurden in den zurückliegenden Tagen in Atem gehalten. Dabei ließ nicht nur die Ungewissheit über die Auswirkungen der Corona-Variante Omikron den Puls schneller schlagen. Ohnehin nehmen die persönlichen und ökonomischen Beschränkungen der vierten Corona-Welle vor allem in Europa zu. Dies lastet zumindest auf den Winterquartalen spürbar und insofern müssen wohl leichte Rückgänge des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland hingenommen werden. Insgesamt scheinen die Aktienmärkte aber weiter bereit zu sein, durch diese Misere in Erwartung einer konjunkturellen Besserung im Jahresverlauf 2022 hindurchzuschauen. Schnappatmung könnte eher von Seiten der Notenbanken verursacht werden. Vor allem aus den USA werden die Erwartungen an Zinserhöhungen vorgezogen. Auch dies trug zu den nennenswerten Schwankungen im täglichen Handelsverlauf in der abgelaufenen Woche bei.

 

Widersprüchliche Konjunkturdaten

Am Dienstag dürfte für Deutschland trotz Liefer- und Transportengpässen ein Anstieg der Industrieproduktion für Oktober gemeldet werden. Doch zum Jahresende wird es schon wieder trister aussehen. Auch die neue Corona-Variante Omikron mag dazu beitragen, dass die Finanzmarktanalysten ihre aktuellen Konjunkturerwartungen wie auch ihre Lageeinschätzung merklich nach unten korrigiert haben. Demgegenüber wird die Woche in den USA mit sehr kräftig gestiegenen November-Verbraucherpreisen schließen. Die gewichtigsten Preistreiber – Energie, Gebrauchtwagen, Mieten – dürften die Inflationsrate auf knapp 7 Prozent getrieben haben. Das werden die amerikanische Notenbank und auch die Märkte kritisch beäugen.

 

 

 

 

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Kolumne Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Tief durchatmen

 

Frankfurt, 3. Dezember 2021

 

Die Börsianer wurden in den zurückliegenden Tagen in Atem gehalten. Dabei ließ nicht nur die Ungewissheit über die Auswirkungen der Corona-Variante Omikron den Puls schneller schlagen. Ohnehin nehmen die persönlichen und ökonomischen Beschränkungen der vierten Corona-Welle vor allem in Europa zu. Dies lastet zumindest auf den Winterquartalen spürbar und insofern müssen wohl leichte Rückgänge des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland hingenommen werden. Insgesamt scheinen die Aktienmärkte aber weiter bereit zu sein, durch diese Misere in Erwartung einer konjunkturellen Besserung im Jahresverlauf 2022 hindurchzuschauen. Schnappatmung könnte eher von Seiten der Notenbanken verursacht werden. Vor allem aus den USA werden die Erwartungen an Zinserhöhungen vorgezogen. Auch dies trug zu den nennenswerten Schwankungen im täglichen Handelsverlauf in der abgelaufenen Woche bei.

 

Widersprüchliche Konjunkturdaten

Am Dienstag dürfte für Deutschland trotz Liefer- und Transportengpässen ein Anstieg der Industrieproduktion für Oktober gemeldet werden. Doch zum Jahresende wird es schon wieder trister aussehen. Auch die neue Corona-Variante Omikron mag dazu beitragen, dass die Finanzmarktanalysten ihre aktuellen Konjunkturerwartungen wie auch ihre Lageeinschätzung merklich nach unten korrigiert haben. Demgegenüber wird die Woche in den USA mit sehr kräftig gestiegenen November-Verbraucherpreisen schließen. Die gewichtigsten Preistreiber – Energie, Gebrauchtwagen, Mieten – dürften die Inflationsrate auf knapp 7 Prozent getrieben haben. Das werden die amerikanische Notenbank und auch die Märkte kritisch beäugen.

 

 

 

 

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