Präsentieren –  ein paar Praxistipps

Vor kurzem hatte unser erstes Lehrjahr ein Seminar zu den Themen Staatliche Förderungen und Finanzkonzept. Während dieses Seminars habe ich eine Präsentation halten müssen.

Im Folgenden gebe ich euch ein paar Tipps dazu, wie ihr eure Vorträge besser halten könnt und aus jedem etwas lernt.

 

Falls ihr Präsentationsangst habt könnt ihr diese leicht damit überwinden, dass ihr ein Mind-Set entwickelt, mit welchem ihr die Präsentationen mehr als eine Gelegenheit zum Üben anseht. Fokussiert eure Gedanken mehr darauf wie ihr euer Vortrag gut abliefert und wie ihr euch nach diesem fühlt, als darauf was während der Präsentation alles schiefgehen könnte.

 

Nutzt diese Chance vor vielen Leuten zu sprechen, denn auch das ist ein „Skill“ den man erst erlernen muss, der sich aber über den Lauf eurer Karriere enorm auszahlen kann.

 

Versucht außerdem natürlich, sympathisch und menschlich zu wirken. Niemand hört gerne Leuten zu die nur monoton ihre Karteikarten ablesen und wie angewurzelt neben dem Whiteboard stehen. Das bedeutet auch, dass ihr ganz entspannt bleibt, wenn z.B. die Technik streikt oder ihr auf eine Frage keine passende Antwort habt.

 

Achtet des Weiteren darauf, dass ihr beim Sprechen immer zu einer Person sprecht und mit ihr Blickkontakt haltet, ihre Reaktion in der Mimik erkennt und dann zu einer anderen wechselt. Ihr könnt nicht mit jedem gleichzeitig sprechen und zu viel umhersehen würde unnatürlich wirken. (Jordan Peterson hat Videos zu diesem Thema auf seinem YouTube Channel und von seinen Vorlesungen kann man sich viel von seinem Präsentationsstil abgucken).

 

Gerne könnt ihr auch ein bisschen umhergehen beim Präsentieren und den Raum nutzen der euch gegeben ist. Nutzt auch eure Hände und Gestikuliert beim Sprechen um eure Punkte klarer darzustellen und lebendiger zu wirken. Daher ist es auch wichtig, dass ihr frei vortragt! Zettel oder riesige Stapel Karteikärtchen sind ein No Go!

Alles Wichtige sollte bereits auf den Folien der Präsentation stehen, nutzt diese zur Not als Gedächtnisstütze. Obendrein wirkt ihr professioneller ohne Karten oder Zettel, welcher Experte bräuchte Infomaterial zu seinem eigenen Thema?

 

Bezieht auch das Publikum in eure Präsentation ein, stellt gezielt offene oder geschlossene Fragen, lasst sie mitarbeiten und mit euch zusammen eine Lösung finden, Info-Puzzleteile zu einem Ganzen zusammenfügen. Dialog kein Monolog.

 

Abschließend möchte ich euch sagen, dass noch kein großer Redner oder Präsentant vom Himmel gefallen ist, klar mag man talentiert sein, aber Übung ist trotzdem noch das allerwichtigste. Nutzt also jede Gelegenheit die ihr in eurer Schulzeit habt, Präsentationen zu halten und holt euch Feedback darüber ein, was ihr beim nächsten Mal besser machen könnt.

So werdet ihr von Mal-zu-Mal besser und entwickelt euch zum Profi in PowerPoint Präsentationen.

 

Ich hoffe ich konnte euch helfen!

 

Harry David, 1. Ausbildungsjahr