Sechs goldene Regeln für Wertpapiersparer

Anfang 2010 stand der DAX bei 5.957 Zählern – Anfang 2020 notiert er bei mehr als 13.000 Punkten. Wertpapiersparer konnten sich freuen. Wie aus dem Lehrbuch bestätigte die vergangene Dekade sechs goldene Regeln, mit denen Wertpapiersparer ein Vermögen aufbauen können.

 

  1. Besonnen bleiben: Kaum war die Finanzkrise von 2008 einigermaßen verdaut, begann 2010 bereits die Griechenlandkrise und weitete sich zur Euro-Schuldenkrise aus. Einige Jahre später machte sich die Welt große Sorgen vor einem Wirtschaftseinbruch in China. 2018 ging schließlich nach kräftigen Leitzinserhöhungen in den USA die Angst um, dass die US-Notenbank Fed die Konjunktur abwürgen könnte. Wer die Nerven behielt, konnte dabei zusehen, wie die Kursrückschläge meist zügig überwunden wurden. Unterm Strich lief die Weltwirtschaft ordentlich, die Unternehmensgewinne stiegen und die Zinsen blieben auf niedrigem Niveau.

 

  1. Breit streuen: Diese Grundregel für den langfristigen Vermögensaufbau war auch in den Zehnerjahren wieder wichtig. Dabei täuscht zum Beispiel im DAX der große Kurserfolg in der Summe aller Werte darüber hinweg, dass einzelne Unternehmen sich extrem unterschiedlich entwickelten. So konnte etwa eine Aktie wie Adidas zwischen Silvester 2009 und dem gleichen Tag 2019 stark zulegen. Im gleichen Zeitraum hat die Deutsche Bank deutlich an Wert verloren. Wertpapiersparer sollten daher nie alles auf eine Karte setzen.

 

  1. Über den Tellerrand schauen: Anleger setzen gerne stark auf bekannte Unternehmen aus der Heimat. Das kann ein Fehler sein, der richtig Geld kostet. Und das gilt nicht nur für Griechen oder Zyprioten. Die konnten bei Investments in die Indizes ihrer Länder in den vergangenen zehn Jahren mehr als die Hälfte des eingesetzten Geldes verlieren.

 

  1. Nicht alles auf einen Schlag investieren: Wer sein gesamtes Kapital ausgerechnet am Beginn von Korrekturphasen im April 2015 oder im Januar 2018 am Aktienmarkt investierte, musste zunächst mitansehen, wie der Wert seines Depots weniger und weniger wurde. Erst langsam näherte sich beim anschließenden Aufschwung das Depot wieder seinen Startwerten. Wer die geplante Anlagesumme dagegen peu à peu – über mehrere Monate oder sogar Jahre in Fondsanteile verwandelt, erzielte in diesen Marktlagen einen besseren Durchschnittspreis. Für den schrittweisen Einstieg können Wertpapiersparer den Deka-Tauschplan nutzen. Aber auch langfristig lohnt es sich am Ball zu bleiben und regelmäßig kleinere Summen mit einem Deka-FondsSparplan zu investieren.

 

  1. Langer Atem: Dabeisein ist nicht alles; dabeibleiben macht den Unterschied. Das hat sich jüngst wieder bei der Bilanz des Jahres 2019 gezeigt – an vielen Börsen der Welt einem der stärksten Jahrgänge seit 2010. Anleger, die sich nach dem Kursrutsch im Jahr 2018 von Aktien abgewendet haben, haben dagegen allen Grund sich zu ärgern.

 

  1. Nicht auf Zinsen hoffen: Blech wert war es dagegen im ganzen Zehner, auf eine Renaissance der festverzinslichen Anlagen wie Tagesgeld zu hoffen. Im Euro-Raum war die Dekade ganz überwiegend von realen Negativzinsen geprägt. Geld in klassische Sparformen zu packen, das bedeutete darum – selbst bei niedrigen Inflationsraten – die Vernichtung von realen Vermögenwerten.

 

Die Nullzinszeit wird sich auch in den Zwanzigerjahren fortsetzen. Die Antwort heißt Wertpapiersparen. Wer aus den Lehren der Zehnerjahre die richtigen Schlüsse zieht, muss nicht auf Rendite und effektiven Vermögenszuwachs verzichten. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus zehn Jahren Anlegerschule an den Aktienmärkten. Auch die Zwanziger können wieder goldene Jahre werden.

 

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen Wesentlichen Anlegerinformationen, Verkaufsprospekte und Berichte, die in deutscher Sprache bei den Sparkassen oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt, und unter www.deka.de erhältlich sind

 

Quelle: fondsmagazin.de